25. Spargeltour des Regionaltreffs 30 Hannover gemeinsam mit dem Regionaltreff 28 Bremen am 21. Juni 2026 – ein Vierteljahrhundert Spargeltour

Meine erste Spargeltour war am 7. Juni 2009. Bis zur 21. Fahrt im Jahr 2022 war Walter Adolf der Organisator. Wir trafen ihn zu unserer Freude dieses Jahr im Café des Spargelmuseums wieder.

Heute, zum 25-jährigen Jubiläum, hatten wir eine Besonderheit: Mirko Seiß, als Mitglied aktiv sowohl im RT 30 Hannover als auch im RT 28 Bremen, hatte die Idee zu einer RT-übergreifenden Unternehmung. Mirko übernahm die Organisation der Spargeltour, Rainer und Ingrid Grzeca arbeiteten die Anreise für uns Hannoveraner aus.

Wir trafen uns bei Regen am Modezentrum in Langenhagen, aber in dem Moment, als wir starteten, hörte der Regen auf.

Also ging es gemütlich durch die Lande. Ich staune immer wieder, wie man so schöne Straßen und Wege finden kann und liebe deshalb unsere Ausfahrten. Zuerst ging es in Richtung Steinhuder Meer durch Wald und Flur, vorbei an diversen besetzten Storchennestern und an Getreidefeldern, welche inzwischen von Korn- und Mohnblumen eingefasst waren.

Ein kurzer Stopp wurde eingelegt, um die Verdecke zu versenken. Wir durchquerten wunderschöne Dörfer, großartige Fotomotive, aber als Fahrerin geht leider nicht beides, bestaunen und fotografieren. Wieder hatte Rainer ein perfektes Roadbook mit Blitzer-Angaben gefertigt, mitsamt dem Hinweis: „am Christuskreuz schöner Blick aufs Steinhuder Meer“. Wir passierten Münchehagen, Loccum, Schlüsselburg (schöne Motive), überquerten den Schleusenkanal, durchfuhren Liebenau, fuhren Richtung Nienburg und dann nach Glissen zum Gasthaus „Zum Rohrbach“.

Dort wurden unsere 13 Fahrzeuge zum Parken eingewiesen, und wir trafen mit weiteren 14 Autos des Bremer Regionaltreffs zusammen.

Ein reichhaltiges „Spargel-Satt-Buffet“, ergänzt um Spargelsuppe und Erdbeeren mit Eis, stand im für uns reservierten urigen Schuppen bereit. Als alle gesättigt waren, gab es von Lars ein paar Präsente für Mirko sowie für Ingrid und Rainer. Der RT 28 überreichte Mirko einen Mercedes-Grill, den Mirko beleuchten will, für seine Bar.

Weiter ging die Fahrt nach Nienburg. Genug Platz für unsere Autos fanden wir auf der Festwiese, und von da aus führte uns ein kleiner Spaziergang entlang der Weser in die Innenstadt zum Spargelbrunnen. Dort trennten sich unsere Wege. Ein Teil von uns besuchte das Polizeimuseum, einige wurden von Mirko durch die Stadt geführt, und ich hatte mich für das Spargelmuseum entschieden. Wunderbares Geschirr in Form von Dosen, Tellern und Servierplatten sowie silbernes Besteck zum Verzehr des „weißen Goldes“ für die gehobene Tischkultur wurden in Schaukästen ausgestellt.

Den Abschluss bildete das Kaffeetrinken im Weserschlösschen. Hier ließen wir den Tag Revue passieren, um uns dann nach unseren Fachsimpeleien langsam auf den Heimweg zu begeben.

Liebes Organisationsteam, es war ein wunderschöner, gelungener Tag.

Schönes Fahren, Spargel satt, Kultur und Geselligkeit. Was will man mehr!  

Monika