Am 08.06.2019 ging es nach Giethorn in den Niederlanden

Saisonauftakt 2019 – Start in die Saison zur Wiege des Ruhrbergbaus

Anfang Mai wird es Zeit, in die 107er-Saison 2019 zu starten, fanden wir. Die 107er und ihre Liebhaber*Innen aus dem RT 47 starteten ab dem Flughafen Essen/Mülheim über landschaftlich schöne Strecken – jawohl im südlichen Ruhrgebiet! – zur Zeche Nachtigall, der „Wiege des Ruhrbergbaus“. Eine launige und sehr informative Führung eines ehemaligen Steigers (Bergmann mit Führungsaufgaben) machte deutlich, wie nah an der Tagesoberfläche und unter welchen Bedingungen zunächst Kohle abgebaut wurde. Das Gelände der Zeche Nachtigall hatte auch anderes Interessantes zu bieten. Für alle ein netter Aufenthalt. Die Tour zurück hatte wieder landschaftlich schöne Straßen und reizvolle Ausblicke zu bieten auf dem Weg nach Essen. Industriekultur und Naherholung pur!

Unser ganz herzlicher Dank an unsre Organisatoren-Paar, das diesen gelungenen Saisonauftakt 2019 für uns gestaltet hat! Mit solchen Touren kann die Saison gerne weitergehen.

Annette von Brauchitsch-Lavaulx

Der 8. Techniktag des RT83 am 27.04.2019 bei der Fa. Reifenkonzept in Altenmarkt a.d.Alz fand trotz Kälte und zeitweise heftigen Regens wie geplant statt. Da sah man beim perlenden Regenwasser auf dem Verdeck sofort den guten Pflegezustand der meisten 107!

Bei einem Vorbereitungsgespräch wurde ein erweitertes Konzept erarbeitet, in das die Funktion der Einspritzanlagen dank der Kompetenz von Uwe Strohbeck integriert werden konnte.

Die angemeldeten Fahrzeuge durchlaufen jetzt die 3 Stationen Hebebühne, Prüfplatz und Motortest. Für jeden der drei Arbeitsbereiche gab es einen Ansprechpartner und Ratgeber.

Daneben kann jeder selbst Fahrzeugpflege machen (Innenreinigung mit dem clubeigenen Rotadorgerät, Gummi-/Kunststoff- und Lederpflege). Der Protokollvordruck wird vom Besitzer ausgefüllt und ist eine große Hilfe für die Beschreibung notwendiger Reparaturen bei einem Werkstattbesuch.

Auf der Hebebühne fielen diesmal auf: Schäden durch Marderbisse, ausgeschlagene Buchsen für das Schalthebelgestänge, verstopfte Wasserabläufe, Radlagerspiel, Ölundichtigkeiten am Automatikgetriebe, verschlissene Auspuffgummis usw.

 Als vierter sehr wichtiger und arbeitsintensiver Bereich kann die Verpflegung gesehen werden, dafür war Gertraud mit Helfern zuständig.

Der kulinarisch/gesellige Teil endete nachmittags mit der Schlußbesprechung und einigen Anregungen der Teilnehmer, die Technikbetreuer Wolfgang, Simon, Alfons und Uwe für das nächste Jahr notierten.

Sofort umgesetzt wird eine praxisorientierte Technikstunde vor jedem Stammtisch.

Danke an alle Beteiligten für das aktive Miteinander an solchen schönen Clubtagen.

Dolomiten, wir kommen

Kurventanz in den Dolomiten

Der RT 88 begibt sich auf Herbstfahrt in die Dolomiten

Selbst für den RT 88 liegen die Dolomiten nicht gerade um die Ecke. Umso mehr Planung braucht es, eine viertägige Ausfahrt vorzubereiten. Im vergangenem Jahr hat ein früher Wintereinbruch in den Dolomiten schon Mitte September mit viel Schnee und Kälte unserer festterminierten Fahrt das vorzeitige Aus beschert. Ein Glück, dass der Inhaber der gebuchten Unterkunft in Sankt Leonhard uns vor dieser Wetterlage gewarnt hatte. Noch mehr Glück war sein Entgegenkommen, die gebuchten Zimmer so kurzfristig kostenfrei zu stornieren. Und das Unfassbare Glück, nun aber in diesem Jahr, die Ausfahrt bei bestem Cabriowetter zu starten. Ein Minister des Wettergottes, zuständig für alle SLer, war uns dazu noch durchweg wohl gesonnen.

und jetzt noch weitere tolle Bilder

Wie die Zeit vergeht:

Am 7. August 2018 fand unser 100. Treffen des RT 47 statt! Das musste natürlich gefeiert werden. Das Jubiläum konnte nur „stilecht“ mit einer kleinen 107er-Ausfahrt beginnen. Von Mülheim an der Ruhr entlang durch die landschaftlich schöne Elfringhauser Schweiz auf kleinen Straßen und mit vielen netten Ausblicken. Genau das richtige für unsere 107er und ihre Teams!? Eine Ausfahrt am heißesten Tag des Sommers 2018 mit fast 40 Grad Celsius im Schatten auch im Ruhrgebiet hatten wir nun nicht geplant – aber alle 107er und ihre Mit-FahrerInnen haben sich gut präsentiert ohne zu schwächeln – und die Tour genossen!

Mit einem guten Essen auf einer Terrasse mit einem herrlichen Blick auf den abendlichen Baldeneysee (schon ein Stück Urlaubslandschaft im Revier!) haben wir den Jubiläumsabend gelungen abgeschlossen an einem wunderbaren Cabrio-Tag.

Mit einem gemeinsamen Wunsch: Die nächsten 100 Treffen kommen bestimmt!

Annette von Brauchitsch-Lavaulx, RT 47

SL Stau

Roby, der Besitzer eines 300 SL nimmt mit seinem Wagen teil.

Das Angebot kam vom Konstanzer 129er Club, der gemeinsam mit dem RT Freiburg und dem RT88 des 107 Club ein Fahrsicherheitstraining im Fahrdynamischen Zentrum Bodensee GmbH & Co.KG in Steißlingen bei Singen veranstaltete.

Die Ausschreibung war offen gehalten, sodass auch Partner der Clubmitglieder teilnehmen konnten. Ich war gespannt, wie viele Fahrer eines 107er am Training teilnehmen würden. Schnell stellte sich heraus, ich sollte der einzige bleiben. Mit zwanzig Fahrzeugen gingen wir an den Start. Die Voraussetzungen zur Teilnahme waren: einen mindestens halbvollen Tank, Bereifung der Witterung angepasst und der vom Hersteller angegebene Luftdruck ist eingestellt, das Fahrzeug in einem verkehrstauglichen Zustand, die Fahrer mit entsprechendem Schuhwerk, keine herumrutschenden oder losen Gegenstände im Auto.

Die vorausgegangene Theroriestunde im Schulungsraum beinhaltete fahrphysikalische Grundlagen z. B. wie verhält sich ein Auto beim Bremsen auf nasser Fahrbahn bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten und wie lang ist der Bremsweg. Ein ABS Fahrzeug bleibt lenkbar und in einem Fahrsicherheitstraining im geschütztem Rahmen lässt sich das üben. Im richtigem Leben gibt es keinen zweiten Versuch. Ich freue mich endlich das ABS an meinem SL so richtig  auszutesten.

Jedes Auto erhielt noch ein Walky-Talky, um mit dem Trainer verbunden zu sein. In zwei Gruppen ging es an den Start auf den Parcours zum Warm-Up. Das ist ein bisschen Aufwärmen, vor allem um die Lenktechnik zu optimieren. Folgende Aufgaben hatten die Teilnehmer: 

Notbremsmanöver mit verschiedenen Geschwindigkeiten in unterschiedlichen Situationen, bzw. Fahrbahnoberflächen.

Das bedeutete, mit 30 km/h einfahren, bei Signal rot bremsen, Hindernis (Wasserwand) umfahren und bremsen bis zum Stillstand. Bei jedem neuen Versuch musste die Geschwindigkeit um 10 km/h erhöt werden bis die letzte Runde mit 60 km/h durchfahren wurde. das zeigte deutlich, wie sehr sich der Bremsweg auf nasser Fahrbahn bei höherer Geschwindigkeit verlängert. Meine Befürchtung, der SL schiebt über die Vorderachse, war unbegründet und ich war überrascht, wie gut das ABS funktionierte.

Notbremsen und Ausweichen vor plötzlich auftretenden Hindernissen bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten

Diese Aufgabe war ähnlich gestaltet, nur tauchte hier ein weiteres Hindernis auf. Es galt dem ersten Hindernis auszuweichen, kurz runter von der Bremse und im zweitem Hindernis die Lücke auszumachen und bremsen bis zum Stillstand. Die Tücke war, dass die Hindernisse nicht immer an der selben Stelle auftauchten. Auch dies kein Problem für den 107er. Willig nahm er die Brems und Lenkbewegungen an.

Extremverhalten des Fahrzeugs in der Kurve (Schieben und Schleudern)

Hier stellten die eingebauten Stahlplatten auf nasser Fahrbahn die Herausforderung dar. Die Geschwindigkeit wurde in jeder Runde um 10 km/h erhöht. Schon bei 40 km/h bemerkte ich, dass der Wagen hinten leicht wegrutschte, aber noch in der Spur blieb. Bei dieser Übung machte sich das Gewicht des Fahrzeugs bemerkbar. Je schneller ich den Kreisel fuhr, desto mehr hatte ich am Lenkrad zu arbeiten, um die Spur zu halten. Da machten sich die eingebauten Helferlein der neueren Alltagsfahrzeuge bemerkbar. Man konnte gut sehen, wie sicher sie diese Runden bewältigten.

Bremsen auf glatter Fahrbahn und Not bremsen in der Kurve.

Es galt beim Aufleuchten der roten Signallampe die erste Kurve anzubremsen und so durch den Parcours zu fahren, dass die aufgestellten Hütchen auch dort verblieben. Bei jeder weiteren Runde wurde die Anfangsgeschwindigkeit erhöht. Bei diesen Übungen macht sich das Gewicht des SL deutlich bemerkbar.

Stabilisieren eines schleudernden Fahrzeugs.

Den Höhepunkt bildete die Übung auf der Schleuderplatte. Das Fahrzeug wird beim Überfahren per Zufallsprinzip nach rechts oder links versetzt. Es brauchte doch einige Durchgänge, den Wagen rechtzeitig abzufangen und in der Spur zu halten.

Mit viel Begeisterung, aber auch Anspannung gingen wir Teilnehmer an die einzelnen Übungen heran. Die Fahrzeugbandbreite reichte bei den ” Fahrzeugen mit Stern” von der Elli, Pagode, R129, R230, bis zur C-und E-Klasse. Der jüngste Teilnehmer zählte gerade erst 18 und der älteste 65 Jahre. Durch die Teilnahme der Partner der Clubmitglieder mit ihren Alltagsfahrzeugen war die Truppe bunt gemischt, was das Ganze auch recht spannend gestaltete.

Gegen 17:00 Uhr war das Training beendet. Nach der Abschlussbesprechung durfte jeder Teilnehmerdie begehrte Urkunde in Empfang nehmen. Für mich war dieser Trainingstag eine gute und lehrreiche Erfahrung, fühle ich mich jetzt doch viel sicherer in meinem 107er.

Robert Geiger, RT88 Bodensee,

300 SL Baujahr 1987

Ausfahrt am 17.08.2018 nach Tübingen – Engstingen über die Schwäbische Alb

 

Bei bestem Wetter starteten 24 SL-Freunde mit 13 Fahrzeugen in Ravensburg Richtung Riedlingen. Nach ca. 1 Stunden gab es eine Pause in Zwiefalten bei Bäcker Böck.

Gestärkt von Butterbretzeln und starkem Kaffee begann das „autowandern“ in Richtung Tübingen. Streckenverlauf: Upflmör – Ittenhausen – Gammertingen – Bronnen – Hausen – Stetten – Erpfingen – Gomaringen – Wankheim – Tübingen

Gegen 11.30 Uhr Ankunft in Tübingen – der geografische Landesmittelpunkt von Baden-Württemberg. Bei einer Stocherkahnfahrt (Tübinger Stocherkähne sind Flachboote, die auf dem Neckar in Tübingen durch Stocherstangen oder Staken, hier Stochern genannt, fortbewegt werden. Vom Bautyp her handelt es sich um eine Zille.) lernten wir Tübingen von einer ganz anderen Seite kennen.

Die anschließende Besichtigung der Altstadt rundete unser Bild von der Stadt ab und abschließend konnten wir beim „Neckarmüller“ typische schwäbische Gerichte geniesen. Die Weiterfahrt führte uns über Wankheim – Immenhausen – Gomaringen – Bronnweiler – Münsingen nach Kleinengstingen zum Automuseum Engstingen mit einem Besichtigungsstopp.

Unterwegs hat sich leider das Wetter verschlechtert und wir alle haben fleißig „Verdeck schließen“ geübt. Weiter ging es nach Marbach – Buttenhausen – Hayingen – Wimsen – Zwiefalten (tolle Kurven-strecken) – Riedlingen – Herbertingen – Bad Saulgau – Hoßkirch nach Hüttenreute.In Hüttenreute entspannten wir im „Landgasthof Hirsch“ bei einer Schlusseinkehr.

Gesamteindruck: toller Kurventanz auf der Schwäbischen Alb bei schwäbischen Spezialitäten.
Alle Clubmitglieder und SL´s wohlbehalten zu Hause angekommen.

Uwe Siebenbrodt, RT88 Bodensee

… noch ein paar schöne Bilder

Nachdem bei unserem Mehrtagesausflügen der Gardasee, Südtirol und die Steiermark schon besucht worden waren, sollte in diesem Jahr die Anreise kürzer sein. Eigentlich ist es in unserer Heimat mit den Chiemgauer Alpen und dem Chiemsee so schön, dass man gar nicht mehr wegfahren sollte, aber die Berge sind nicht höher als 1800 m. Unsere 107 wollten aber Höhenluft auf kapp 3000 m atmen. Also auf in das benachbarte Salzburger Land zu einer 3-Tagesfahrt vom 06. – 09. 06.2018.