Auf Initiative von unserem Clubfreund Klaus veranstaltete der RT80 eine Saisonabschlußfahrt in den Isarwinkel und zur Loisach. Streckenteile war vielen Teilnehmern als Ausfahrt von unserem Jahrestreffen in Erinnerung, aber Klaus legte das Kunststück vor, uns diesmals über wenig bekannte Nebenstrecken zu führen.
Am 17. November 2019 war Kulturtag angesagt. Dieses Jahr ging’s los mit einem gemeinsamen Frühstück in einem Hotel in Essen. Anschließend fuhren wir gemeinsam die kurze Strecke zur Villa Hügel, wo wir die schöne Architektur und und die faszinierende Geschichte der Unternehmerfamilie Krupp genossen. Ein Ort, wo man sicherlich nochmal in Ruhe vorbei schauen kann.
Anschließend ging es herunter in’s Tal zur Schatzkammer Werden, wo wir an einer organisierten Führung teilnehmen konnten. Wegen des etwas durchwachsenen Wetters kam lediglich ein Clubkamerad mit seinem 107er, auch wir hatten wegen des später angesagten Regens unseren Wagen in der Garage gelassen. Später am Abend ging’s noch zum gemeinsamen Abendessen weiter. Vielen Dank an das Orga-Team für den gelungener Kulturtag!
Marcel Rameil
















Jahresabschluss-Fahrt des RT88-Bodensee am 29.09.2019
Ziel: Rottweil mit Thyssenkrupp Testturm
Bei bestem Wetter trafen sich 26 107er-Freunde des RT88-Bodensee zur diesjährigen Abschlussfahrt nach Rottweil.
Die Strecke führte uns von Markdorf durch das Linzgau über Stockach und Donaueschingen nach Rottweil. Zurück ging es über die Schwäbische Alb nach Beuron, entlang des oberen Donautals bis nach Bad Saulgau. Streckenverlauf in Kurzformat siehe Ende des Berichtes.
Noch ein letztes Mal offen fahren – dies war unser Bestreben.
Eugen führte uns von Markdorf auf abgelegenen Straßen nach Stockach.
Die Durchschnittsgeschwindigkeit lag bei 60-65 km/h. Für mich etwas zu langsam, aber der Tenor der Gruppe: das Tempo war traumhaft – endlich mal nicht rasen. „Ich bin wie auf Wolken gefahren und bei dieser tollen Landschaft mit den vielen Fachwerkhäusern einfach Spitze“, so das Resümee eines Teilnehmers.
Gottseidank waren an diesem Samstag in den frühen Morgenstunden kaum Autos unterwegs, so waren wir kein Verkehrshindernis und 14 SL/SLC konnten in Kolonne durch die Gegend „düsen“. Es bot sich ein tolles Bild – wenn man in den Rückspiegel schaute – wie bei einer Perlenkette, ein Schmuckstück nach dem anderen im gleichmäßigem Abstand.
Oberhalb von Engen ein erster Stopp – bei einer Butterbretzel, Kaffee und einem tollem Ausblick auf den Hegau. Für die Weiterfahrt wählten wir fast ausschließlich Bundesstraßen.
Bei der Streckenerkundung hat sich gezeigt, dass bei vielen kleineren Straßen leider umfangreiche Bauarbeiten stattfanden – mit komplizierten Umleitungen. Daher wurde der schnellere Weg dem landschaftlich schöneren vorgezogen.
Am Testturm in Rottweil angekommen erhielten wir bei einer Führung zunächst umfangreiche Informationen zum Sinn und Zweck des Testturmes, bevor wir dann in Sekundenschnelle auf der bundesweit höchsten öffentlichen Besucherplattform im Panoramaaufzug hinauf fuhren.
Die Aussicht war gigantisch und unsere Fahrzeuge wirkten von hier oben wie Winzlinge im Maßstab 1:87.
Nach ca. 2 ½ Stunden ging es weiter zur Stadtbesichtigung von Rottweil – der ältesten Stadt in Baden-Württemberg (69-79 n.Chr.).
Die Geschichte der Stadt, ihre Entwicklung im Laufe der Jahrhunderte, die vielen alten Herrschaftshäuser und Kirchen waren schon sehr interessant.
Aber so eine einstündige Stadtbesichtigung strengt entsprechend an. Im Rückblick gesehen war es vielleicht zu viel Programm. Denn nach einer sehr kleinen Pause ging es weiter auf unserer Ausfahrt.
Man sollte weniger Höhepunkte für eine Ausfahrt einplanen, dafür mehr Pausen und damit mehr Gelegenheit zu Gesprächen untereinander.
Die Weiterfahrt über die Schwäbische Alb nach Beuron bot landschaftliche Ausblicke.
Da ich ab Rottweil der Kolonnenführer war, wurde etwas schneller gefahren (so um die 80-85 km/h). Für die ersten Fahrzeuge war die Geschwindigkeit in Ordnung, jedoch die letzten mussten ganz schön hetzen (sorry – läuft nächstes Mal anders).
Über Beuron ging es durch das Obere Donautal (leider wieder mit einer überraschenden Umleitung über Stetten a.k.M.) nach Sigmaringen und dann weiter nach Bad Saulgau.
Bis jetzt hatte das Wetter super gehalten und offen fahren machte viel Spaß. Doch langsam zeigten sich einige Gewitterwolken am Himmel. Trockenen „Fußes“ kamen alle wohlbehalten in Bad Saulgau an und wir konnten uns endlich in der Kleber Post erholen und bei einem guten Essen stärken.
Die Heimfahrt fand dann bei geschlossenem Verdeck statt – den ein oder anderen hat der Regen auch noch erwischt.
Für Eugen und mich war es eine schöne Ausfahrt mit vielen Ausblicken und Informationen.
Wir haben auch wieder einiges für weitere Ausfahrten gelernt und hoffen dies im nächsten Jahr bei weiteren Fahrten umsetzen zu können.
An dieser Stelle nochmals ein großes Lob an die Gruppe. Die Kolonnenfahrten haben prima geklappt. Jeder achtete auf seinen Hintermann und keiner ging verloren.
Eine Streckenbeschreibung hätten wir nicht gebraucht.
Recht herzlich möchte ich mich bei Eugen für seine Unterstützung bei der Routenplanung und Durchführung bedanken. Seine „Fahrgeschwindigkeit“ war richtungsweisend.
Uwe Siebenbrodt, RT88-Bodensee





























Am 01.09.2019 ging es für die Teilnehmer des RT 484 in die Baumberge
Im Jahr 2019 fand der Techniktag bei Ralf Orthober statt.


















RT 47 feiert 10 jähriges Jubiläum
Der Mercedes-Benz R/C 107 SL-Club Deutschland e.V. wird immer größer. Dieser erfreuliche Trend beeinflusste schon vor 10 Jahren die Clubentwicklung. Die Regionaltreffs im Ruhrgebiet wurden immer größer – und dadurch anonymer. Nicht alle Interessen konnten mehr aufgegriffen werden. So wurde in Abstimmung mit dem damaligen Vorstand des Clubs die Idee in die Tat umgesetzt, einen weiteren Regionaltreff (RT) im Ruhrgebiet zu gründen: Der RT 47, Westliches Ruhrgebiet, entstand Mitte 2009. So konnten wir Mitte diesen Jahres schon unser 10 jähriges Jubiläum feiern! Seit 2009 treffen sich monatlich durchschnittlich 35-40 Club-Mitglieder, PartnerInnen und am Club Interessierte zum Clubabend am ersten Dienstag eines Monats. Ein jährlicher Technik-Tag unter Leitung von Jochen Augenstein, unserem Technikreferenten, darf ebenso wenig fehlen wie Tages- und Mehrtagesausfahrten. Bemerkenswert ist sicherlich, dass Johannes Brodmann schon seit Gründung des RT 47 RT-Leiter ist, seit drei Jahren unterstützt von Annette von Brauchitsch-Lavaulx als Stellvertreterin. Und natürlich sind das aktive Clubleben und die gelungenen Ausfahrten nur möglich dank weiterer aktiver Clubmitglieder, die wir nicht alle namentlich nennen sollen. Neu in diesem Jahr war ein „Kultur-Tag“, bei dem es zu einem Überraschungsziel mit kultureller Bedeutung ins Ruhrgebiet ging. Als interessante Ziele entpuppten sich die Villa Hügel und die Schatzkammer in Werden.
Feste muss man feiern wie sie fallen – so auch unser 10 jähriges RT-Jubiläum! Also starteten wir Ende August zu einer mehrtägigen Ausfahrt nach Bremerhaven, die bei Top-Sommerwetter einfach gelungen war! Vom Treffpunkt am nördlichen Rand des Ruhrgebietes ging es fast autobahnfrei nach Norden. Wir erreichten nach landschaftlich reizvoller Fahrt schließlich die Fähre, um stilvoll mit den 107ern nach Bremerhaven überzusetzen. Unser modernes Hotel in den Havenwelten Bremerhaven war ein schicker Ausgangspunkt für unsere Touren in Bremerhaven. Die beiden folgenden Tage vergingen wie im Flug. Ein stilvolles Jubiläumsessen in der Strandhalle endete mit einem beeindruckenden Feuerwerk, das wir allerdings – zugegeben – nicht gebucht hatten. Eine Bootstour über die Weser vermittelte imposante Eindrücke von den Containerterminals und den teils riesigen Container-Schiffen von der See-Seite aus. Eine tolle Ergänzung war eine Bus-Tour durch des riesige Gelände des Zoll-Hafens. Seine führende Rolle bei der Verschiffung deutscher Export-Autos, speziell der Oberklasse-Modelle aller deutscher Marken, war schnell erkennbar und imponierte uns. „Natürlich“ entdeckten wir auf dem Gelände auch einen 107er, wohl ein Re-Import, wie seine Optik schnell erraten ließ! Der Einblick in das Kreuzfahrt-Terminal rundete den Programm-Punkt eindrucksvoll ab.
Die Rückfahrt von Bremerhaven führte uns durch Ems- und Münsterland ebenfalls wieder auf schönen Straßen zurück ins Ruhrgebiet. Bilanz: So lässt sich ein 10jähriges Jubiläum feiern.
Für das neue Jahrzehnt des RT 47 haben wir uns ein ambitioniertes Ziel gesteckt: Wir wollen Euch zum Jahrestreffen 2022 in unsere Region (westliches) Ruhrgebiet einladen! Wir wollen Euch die Region im Spannungsfeld zwischen der Tradition des Kohle- und Stahlzeitalters des „Kohlenpotts“ und der Zukunftsregion der „Metropole Ruhr“ in Zeiten der Automatisierung und Digitalisierung näherbringen.
Annette von Brauchitsch-Lavaulx



Der RT88-Bodensee verbringt Clubabend im Berggasthof Höchsten, bei Illmensee
Unser Clublokal „Gasthof zur Post“ in Kemmerlang hatte leider am 09.07.2019 geschlossen.
Daher gab es zwei Alternativen: Clubabend ausfallen lassen oder anderes Lokal suchen.
Aber einen Clubabend ausfallen lassen geht gar nicht.
Den Verantwortlichen der RT88-Leitung schwebte schon seit längerem vor, ein- oder zweimal im Jahr einen Clubabend an einem anderen Ort durchzuführen.
Dann könnten auch Clubmitglieder mit weiten Anfahrtswegen teilnehmen – und man lernt die Heimat noch etwas besser kennen.
Daher war der Entschluss schnell gefasst – wir gehen auf den Höchsten mit einem tollen Panoramablick auf den Bodensee, den Gehrenberg und bei guter Sicht bis weit in die Ostalpen.
Ideal hierfür war der Berggasthof „Höchsten“ mit seiner tollen Lage und der super Küche.
Da viele unserer Clubmitglieder bereits im „Unruhestand“ sind, haben wir uns bereits um 15.00 Uhr zum Kaffeeplausch getroffen. 18 Clubmitglieder haben dieses Angebot angenommen.
Anschließend wurde gewandert, oder der Mundartweg, oder der Kräutergarten besichtigt.
Im Bergstüble haben wir uns alle wieder getroffen um uns von den „Mühen“ der Wanderungen zu erholen. Auf der Sonnenterrasse mit Seeblick konnten wir die Ruhe des Deggenhausertals genießen.
Ab 19.00 Uhr begann der Clubabend mit 40 Clubfreunden. Wir waren von der hohen Zahl der Teilnehmer sehr überrascht. Besonders wenn so viele mit dem SL/SLC angereist sind (15).
Der Anreisebereich unser Clubmitglieder war wirklich beeindrucken:
Laupheim, Biberach, Ravensburg, Friedrichshafen, Zürich, Tettnang, Immenstaad, Bad Waldsee, Salem, Scheidegg, Leutkirch, Niederstaufen, Wolfegg, Aulendorf, Überlingen, Markdorf, Weingarten, Oberteuringen.
Bewertung: Die rege Teilnahme an diesem Clubabend hat die RT88-Führung davon überzeugt, auch zukünftig öfter einmal das Clublokal zu wechseln.
Uwe Siebenbrodt, RT88-Bodensee
dazu wieder ein paar Bilder…







Am 30.6.2019 fand die sechste Kinderheimausfahrt statt. Mit insgesamt 17 Fahrzeugen, davon die Hälfte von unserem Verein, fuhren wir insgesamt 32 Kinder / Jugendliche nach Glentleiten.
Ausfahrt in den Bregenzer Wald nach Bezau zum Jagdgasthof „EGENDER“

Auf Vorschlag von Hermann hat der RT88-Bodensee am 15.06.2019 sehr spontan eine Ausfahrt in den Bregenzer Wald durchgeführt.Innerhalb weniger Tage haben sich 23 Clubfreunde angemeldet und bei bestem Cabrio-Wetter fuhren wir auf nachfolgender Strecke nach Bezau:Tettnang – Giesenbrücke – Apflau – Unterwolferstweiler – Schleinsee – Degersee – Humbertsweiler – Oberreitnau – Rehlings – Lindau – Bregenz – Wolfurt – Schwarzach – Alberschwende – Egg – Schwarzenberg – Bersbuch – Bezau – Reuthe – Bizau – Schönenbachvorsäß (Mautpflichtige Straße – 3€).
Schönenbach ist eine zur Marktgemeinde Bezau gehörende Vorsäßsiedlung im Hinterbregenzerwald. Das 1491 erstmals urkundlich erwähnte Häuserensemble gilt als kulturhistorisches Kleinod und ist heute noch Teil der traditionellen landwirtschaftlichen Dreistufenwirtschaft.
Zur Frühjahrs- und Herbstweide ist Schönenbach mit ca. 210 Kühen und ca. 50 Stück Galtvieh besetzt. Während dieser Vorsäßzeit zeigt der Ort einen belebten und liebenswerten Teil des bäuerlichen Lebens. In dieser Zeit wird die Milch in der Gemeinschaftssennerei zu Käse und Butter verarbeitet.
Schönenbach liegt auf 1.050 Meter Seehöhe und gehört mit 2.000 mm Jahresniederschlag und Schneehöhen von bis zu 3 Meter zu den niederschlagreichsten Regionen Europa.
Unser Tagesziel war der Jagdgasthof Engender, mit seinen weitbekannten „Käsknöpfle“.
Diese Käsknöfle mit seinem würzigen Käse waren wirklich eine Wucht – einfach Spitze.
Für mich wirklich ein Ziel, das man mehrfach anfahren oder sogar erwandern sollte.
Nach einer Schlusseinkehr bzw. Kaffeepause im Gasthof Alpenblick in Sulzberg ging ein schöner Tag mit einer tollen Routenplanung und wunderschönen Ausblick zu Ende.
Hermann – vielen Dank für Deine Idee und die Routenplanung – einfach perfekt.
Uwe Siebenbrodt, RT88-Bodensee.



















Auch in diesem Jahr trafen wir uns wieder an einem Samstag zu einem sogenannten Gutachtentag bei der Fa. Lederer in Obing.
















