
Am 01.09.2023 haben wir eine kleine Ausfahrt ins nahegelegene Dietzhölztal unternommen und dort die neue und sehr sehenswerte Sammlung historischer Fahrzeuge in der “Loh Collection” besichtigt!
Sommer in der Stadt. Schulferien in Bayern. Sonntags bei 30 Grad!! Kaiserwetter !!!
Was machen die Münchner ???
Nichts wie raus ans Wasser !!!
Unsere Sommertour startete an der Raststätte Allertal bei bedecktem Himmel, der sich dann bis zum ersten Halt, dem Frühstück im Gutshof im Oertzetal in Regen ergoss.
Aber just bei der Ankunft konnten wir Gitti und Hansi mit Hund „Wolle“ ohne Regenschirm begrüßen.
Gut gestärkt ging es dann bei Regen weiter zu unserer Unterkunft, dem Undeloher Hof. Aber auch hier konnten wir trockenen Fusses unsere Autos entladen, und es erwartete uns die bekannte Buchweizentorte mit Kaffee satt.
Um 15 Uhr war eine Kutschfahrt „Rundfahrt nach Wilsede“ geplant. Nach kurzer Diskussion, ob die Unternehmung wegen Regengefahr verschoben werden sollte, stiegen wir doch alle in die bereitstehende Kutsche. Undeloh befindet sich mitten im großen Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Die Heide mit ihren Wacholdersträuchern, den weißen Birken, den Sandwegen und der weiten Heidelandschaft ist auch ohne Heideblüte (8. August bis 9. September) sehenswert und reizvoll. Wir konnten diesen Eindruck ohne Regen genießen. Das Lila schimmerte schon leicht, aber die verstreuten Unterstände waren noch nicht mit Bienenstöcken bestückt.
Glücklich über die Kutschfahrt kehrten wir zurück, einige genossen auf der Terrasse ein kühles Bier, und ab 18 Uhr wurde uns das dreigängige Menü serviert. Den Absacker auf der Terrasse einzunehmen, wurde leider wieder durch Regen vereitelt.
Am Samstag nach dem Frühstück ging es mit unseren Schätzchen quer durch die Heide zum „Alaris Schmetterlingspark“ in Buchholz in der Nordheide. Hier wurde uns ausführlich und mit Leidenschaft die Entwicklung des Schmetterlings vom Ei über die Raupe und die Puppe erklärt. Faszinierend sind die verschiedenen Arten der Verpuppung als Kokon aus Gallertmasse, in einem Blatt oder umsponnen von zwölf Kilometern Seidenfaden. Die von Raupen abgefressenen Blätter sehe ich jetzt aus einer ganz anderen Perspektive. Auf alle Fälle war das Tropenhaus mit seinen frei fliegenden exotischen Schmetterlingen ein Erlebnis.
Danach ging die Fahrt bei Sonnenschein zum Heidegarten in Schneverdingen. Am Parkplatz angekommen wurden wir von der Heide-Classic mit vielen schönen Oldtimern und der amtierenden Heidekönigin überrascht, aber es gab doch Platz für unsere Autos, sodass wir die einmalige Gartenanlage mit ihren zweihundert verschiedenen Heidesorten bestaunen konnten, besonders vom Aussichtsturm aus. Leider waren die Heidschnucken, die Pfleger der Landschaft, außerhäusig. Sie sorgen dafür, dass die Heideflächen nicht verbuschen.
Das dritte Teilstück des Tages war nur ein kleiner Weg zum Heidecafé „Am Dorfteich“. Hier warteten im liebevoll gedeckten Glashaus leckere, selbstgebackene Torten auf uns.
Das vierte Teilstück dieses Tages, wieder zurück zum Undeloher Hof, konnten wir sogar offen absolvieren.
Die Zeit bis zum Abendessen ließ mich noch einen Abstecher zur St. Magdalenen Kirche in Undeloh aus dem 12. Jahrhundert machen. Eine kleine Heidekirche aus Fachwerk und Feldsteinen mit einem schönen Messingkronleuchter, einem Altar von 1656, einer Kanzel von 1644 und einem hölzernen, freistehenden Glockenturm, dessen Turmuhr alle drei Tage aufgezogen werden muss.
Zum Abendessen gewitterte es wieder, aber wir waren ja im Trockenen und verbrachten einen geselligen, kurzweiligen Abend. Lars dankte Ingrid und Rainer wieder mit selbstgemachter Marmelade, einer Wurst und Lektüre.
Auch von mir 1000 Dank, liebe Ingrid, lieber Rainer, für dieses wunderbare Wochenende durch die Lüneburger Heide, das mir neue Erkenntnisse (besonders über Schmetterlinge) gebracht und damit meinen Horizont wieder erweitert hat. Danke für die tolle Organisation mit Auswahl der Routen, Fahrtenbuch und allem anderen drumherum. Danke auch an meine Privat-Eskorte, die mich wieder heil nach Hannover geleitet hat.
Monika

Am 13.08.2023 hat unser Technikbeauftragter Markus Dreher wieder seine heiligen Hallen für unseren Techniktag geöffnet!
Der RT 80 hatte dieses Jahr am 29. Juli 2023 wieder die Möglichkeit unseren Techniktag bei unserem Mitglied Hans Markus Wellers und seinem Sohn Hans bei Kfz-Wellers in Neuching durchzuführen



Beim südostbayerischen Regionaltreffen haben bei schönstem Wetter die Clubmitglieder insgesamt 70 Mercedes-Benz Cabrios und Coupes der Baureihe 107 ausgestellt. Die „107er“ wurden von 1971 bis 1989 gebaut und sind jetzt gesuchte Oldtimer. Viele Besitzer sind im Club organisiert, der in seinen Regionaltreffs zu Gemeinschaftsveranstaltungen einlädt und technische Hilfe anbietet. Im Regionaltreff (PLZ) 83/84 sind über 110,…



Der Segelhafen Seebruck ist ein exklusiver Veranstaltungsort. Die weißen Segelboote im Hafen, die Vielzahl der Mercedes-Oldtimer, der Blick auf den Chiemsee, das Panorama der Chiemgauer Alpen als Kulisse begeisterte auch viele Besucher, welche über das Hafengelände schlenderten.

Die Terrasse des gastlichen Hafenwirts gibt dem Treffen eine sehr familiäre und gemütliche Note und war auch zugleich Treffpunkt für angenehme und interessante Gespräche mit den SL-Fahrer und solche dies es noch werden wollen.

Bis 11:00 Uhr erfolgte die Einfahrt aller Teilnehmer. Das Nenngeld bei der Einfahrt betrug 10 EUR pro Fahrzeug, dafür gab es wertige Giveaways wie z.B. ein Poloshirt mit aufgesticktem Logo. Die Aufstellung im Hafen geschah nach Einweisung durch die vielen Helfer – alles war Bestens organisiert und lief reibungslos ab.

Am Infostand wurden die Besucher über die Details der Baureihe 107 beraten, was rege nachgefragt wurde. Besucher, welche sich mit der Anschaffung eines SL beschäftigen, konnten von den Vorzügen der SL-Baureihe und einer Club-Mitgliedschaft überzeugt werden.

Ab 13:30 Uhr starteten die Oldtimer zur Ausfahrt ins traumhafte Chiemgau – über Bad Endorf, Antwort, Hirnsberg zum Gasthof zur Post (Hirziger) in Söllhuben. Beim Nachmittags-Kaffee im schattigen Biergarten lies man das Treffen gemütlich ausklingen und wünschten den Gäste im Anschluss eine angenehme Heimfahrt – Traumwetter und einzigartige Aussicht gab es noch als Abschiedsgeschenk dazu.

Wiederum konnte der stets engagierte RT-Leiter Hans Träg sich auf seine Mannschaft verlassen und gemeinsam freute man sich über den Rekordbesuch an Fahrzeugen und Besuchern. Zu Danken gilt es der Gemeinde Seebruck sowie den großzügigen Sponsoren, welche die Finanzierung dieses schönen Treffens immer auf das Neue ermöglichen.
Eine Reise in die Vergangenheit
Ingrid und Heinrich Kornek haben auch dieses Jahr wieder für unseren Club eine schöne Tour in ihre Heimat ausgearbeitet.
Treffpunkt: der Parkplatz Herzogsberge an der A 39, und 13 Autos sind seiner Einladung gefolgt. Wir werden mit Kaffee und Keksen begrüßt, erhalten Mappen mit Beschreibung unserer Fahrtroute, bunten Wegweisern und Kartenausschnitten.
Es geht in den Elm, und unsere erste Station ist das Paläon im niedersächsischen Schöningen vor der ehemaligen Grenze zur Gemeinde Hötensleben in Sachsen-Anhalt, bei brütender Hitze aber durch schattige Wälder und das Reitlingstal. Das Forschungszentrum und Museum in Schöningen im Landkreis Helmstedt, ein eigenwilliger, verwinkelter und total verspiegelter Bau, ist bekannt für die Ausstellung der Schöninger Speere (gefunden 1994 in diesem Gebiet, in dem auch heute noch Ausgrabungen stattfinden), sowie für die Darstellungen und Ausgrabungsstücke als Zeugnisse der Lebens- und Umweltverhältnisse zu deren Entstehungszeit vor rund 300.000 Jahren. Bei einer sachkundigen Führung erfahren wir, wie sich die Menschen in der Altsteinzeit angesiedelt haben und wie sie gejagt und gelebt haben. Anhand zweier Schädel werden uns die Unterschiede der Menschen von damals und heute erläutert.
An Ort und Stelle, im Café und Bistro „Zum Elmsee“ ist die Mittagstafel für uns vorbereitet, und unsere bestellten Speisen werden serviert.
Im Zeitplan geht es danach weiter in Richtung Helmstedt zur „Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn“, allen bekannt als ehemalige DDR-Grenzübergangsstelle (GÜSt) an der Autobahn A2 nach Berlin. Heute ein Erinnerungsort der deutschen und europäischen Zeitgeschichte. Er war der westlichste Punkt an der ehemaligen Systemgrenze zwischen dem kommunistischen Herrschaftsbereich und den demokratischen Staaten des Westens (von 1945 bis 1989). Jährlich überquerten ungefähr 10 Millionen Menschen diesen Grenzübergang. Wir erklimmen den Kommandantenturm, die Befehlszentrale des diensthabenden Offiziers der Grenztruppen der DDR. Hier liefen alle Informationen zusammen, und Ampeln sowie Schranken wurden von hier gesteuert. In der „Kontrollgarage PKW-Ausreise“ wurde vom Zoll gezielt nach versteckten Flüchtlingen gesucht (meist schon vorher ausspioniert, bzw. verraten). Ebenso wird uns der Ablauf der „Passkontrolle Einreise PKW“ ausführlich erklärt. Per Förderband wurden die Papiere der Transit-Reisenden zur Pass- und Identitätskontrolle in die Kontrollbaracke transportiert. Dort kontrollierten Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit die Reisenden, nachdem der Pass vorher abgelichtet, auf Echtheit geprüft und mit der Fahndungsliste verglichen wurde. Der Zoll suchte dann noch nach Medien, Gegenständen sowie Konsumartikeln, deren Einfuhr verboten war. Westliche Tageszeitungen und Literatur wurden sofort beschlagnahmt. Eine beeindruckende Grenzanlage, ein umfangreiches Zeugnis der DDR-Grenzbefestigung mit Metallzäunen, Wachtürmen, Mauern, Flutlichtanlagen und Rollsperren. Es sollte die Flucht in den Westen verhindert werden. Es ist schon ein beklemmendes Gefühl aber auch Erleichterung, dass dieser Teil der Vergangenheit angehört.
Ein schöner Abschluss findet im Mühlencafé in Morsleben bei leckerem Kuchen und Kaffee statt. Unzählige Kannen, Tassen, Zuckerdosen, Kaffeemühlen sowie die Mühle selbst können bestaunt werden.
Ganz herzlichen Dank, liebe Ingrid, lieber Heinrich, es war wieder ein unglaublich harmonischer, gelungener Ausflug und eine Bereicherung unseres Clublebens.
Monika
Einer Einladung des RT Magdeburg nach Gifhorn und in die Südheide sind Mitglieder aus vier RTs gefolgt (Leipzig, Hamburg, Nordheide und Hannover). Aus unserem RT fuhren Lars mit Wolfgang, Rainer mit Ingrid, Ullrich und Renate Wältken sowie meine Wenigkeit mit.
Wir trafen uns wieder bei den Dinosauriern, leider um 16.30 Uhr noch bei strömendem Regen, aber bis zu unserer Ankunft im Morada Hotel Isetal war der Regen vorbei, und unser Wochenende konnte beginnen.
Im Restaurant bekamen wir das Bordbuch mit allen Unterlagen und einem wunderbaren Ausfahrtsschild.
Um 18.30 Uhr war Versammlung vor dem Hotel, um dann, vorbei am Mühlenmuseum, zum Schlossrestaurant „Zehntgraf“ zu spazieren.
Nach der Begrüßung durch Andreas und Madlen erläuterte uns Pater Laurentius sein 3-Gänge-Menü. Jeder bekam von ihm persönlich ein Lätzchen umgebunden, und dann begann das deftige, opulente Essen. Eingekochte Leberwurst, Mettwurst, Sülzwurst mit Mixed Pickles und Schmalz waren eigentlich schon eine Mahlzeit für sich. Zur Auflockerung gab es die Geschichte der Kunigunde, von Laienschauspielern dargeboten. Der Hauptgang, Berge von Fleisch: halbes Hähnchen, Bratenscheibe, gegrillte Wurst, Kartoffeln und Sauerkraut für jeden. Apfelstrudel mit Vanilleeis war dann der krönende Abschluss. Das dunkle Zwick’l Kellerbier war genau mein Geschmack, der zur Verdauung gereichte Kräuterschnaps nicht unbedingt meins, zu sehr Zimt, wurde aber nach dieser Völlerei nicht abgelehnt.
Auch der Rückweg durch den finsteren Wald, aber begleitet von Jürgen mit Taschenlampe und Irmhild, tat der Verdauung gut, und der Beginn der Jahresausfahrt des RT 39 war gelungen. Gute Nacht.
Der Himmel am nächsten Morgen zeigte sich freundlich. Die Autos wurden von ihren Dächern befreit und präpariert.
Dann ging es los durch die Südheide zum ehemaligen Zisterzienserinnenkloster Isenhagen, dass nach der Revolution evangelisch wurde. Das Kreuzgewölbe im Ostkreuzgang wurde erst nach 1500 eingefügt. Die Nischen mit ihren unterschiedlichen Holztüren, den alten Schlössern und Scharnieren haben mich besonders beeindruckt, ebenso wie die mittelalterlichen Wäschetruhen. In der schlichten, frühgotischen Klosterkirche befindet sich außer dem geschnitzten gotischen Flügelaltar (1440), der das Leben Jesu erzählt, das Taufbecken aus Holz aus dem 17. Jahrhundert, dessen Unterteil zur Taufe in die Mitte der Kirche getragen wird. Auch die Kanzel ist aus dem 17. Jahrhundert und stützt sich auf den Schultern des „Alten Testaments“. Ein Kuriosum ist der Grabstein: Der Steinmetz hat sich beim Geburtsdatum vertan (es ist das Sterbedatum), was sehr wahrscheinlich erst zum Schluss bemerkt wurde. Also strich er die „69“ durch und meißelte darüber die „40“. Der Nonnenchor mit dem prächtigen Chorgestühl lässt einen nur staunen, so wie auch der Marienaltar aus dem Jahr 1515. Auch dieser weist ein Kuriosum auf: Die Geburt Jesu zeigt im Hintergrund drei kleine Knaben wie die Orgelpfeifen. Da hat der Künstler wahrscheinlich seine eigenen drei Buben abgebildet. Für das Museum hatten wir nicht mehr besonders viel Zeit, denn unsere Konventualin erzählte so blumenreich, begeistert und engagiert, dass die Zeit nur so verflog. Aber auf die wertvollsten Stücke, zum Beispiel auf ein Altartuch mit kleinsten Naturperlen und Goldfäden, sowie auf ein Papier mit unzähligen Siegeln (Gönner werden vom Fegefeuer befreit), wies sie uns noch hin.
Und schon war der Vormittag vorbei, Zeit für das Mittagessen in der Gaststätte „Zum Schützen-Wiese“. Hier wurde sehr organisiert ruckzuck unser jeweils bestelltes Essen serviert, sodass wir planmäßig zur 5. Gifhorner Oldtimermeile starten konnten.
Auf der Schlosswiese war eine Fläche für uns reserviert. Bei der Einfahrt erhielten wir sogar ein Startschild. Nun habe ich mein Auto das erste Mal als Oldtimer präsentiert!
Nach dem Abstellen der Autos konnte jeder den Nachmittag selbst gestalten. Entweder man ging zum Mühlenmuseum oder in die Stadt, oder zum Gifhorner Schloss, oder, oder, oder… Wir genossen erst einmal einen Kaffee und ein wunderbares Eis bei „Pater Laurentius“, der heute in zivil bediente, dann schauten wir uns im Schloss um, und Lars verteilte wieder seine Streicheleinheiten. Natürlich bestaunten auch wir die Schätzchen der anderen auf der Schlosswiese und fachsimpelten mit den Besitzern.
Unser nächster Termin war der Barbecue-Abend auf der Terrasse im Hotel um 19 Uhr. Bis 21 Uhr konnte gegessen und getrunken werden, was das Zeug hielt, danach musste man zahlen.
Bei der Jahresausfahrt des RT 39 gibt es immer ein kleines Quiz, bei dem der Wanderpokal, wie der Name schon sagt, wandert. Das heißt, man muss natürlich im nächsten Jahr wiederkommen. Letztes Jahr hatte Lars den Pokal gewonnen, eine schöne Silhouette unseres Autos. Dieses Jahr wanderte er weiter zu Sabine und Gerhard Hellendorn vom RT 20.
Drei Fragen mussten beantwortet werden:
1. Was wiegt die Gewürzmühle (aber ohne sie in die Hand zu nehmen…)?
2. Welchen Gegenstand kann man im kleinen Karton ertasten?
3. Wie dreht sich eine Windmühle, wenn man sie von hinten anbläst (im oder gegen den Uhrzeigersinn)?
Richtige Antworten:
1. knapp 1000g
2. ein Winke-Hund
3. im Uhrzeigersinn
Für ihre Mühe bekam Madlen einen schönen Blumenstrauß passend zu ihrer Bluse überreicht, und es konnte weiter geschlemmt werden. Die Tischschilder hatte sehr wahrscheinlich die Hotelbelegschaft angefertigt. Stefan konnte den Fehler nicht länger mit ansehen und korrigierte das L in ein C. Wir verbrachten gemeinsam einen schönen, kurzweiligen und gut temperierten Sommerabend.
Und schon war der letzte Tag angebrochen. Die Koffer mussten wieder im Auto verstaut und das Flatterband entfernt werden, bevor die letzte Tagesfahrt startete. Unser heutiges Ziel: das Große Moor in der Gemeinde Sassenburg.
Dort ging es mit der Schmalspurbahn bei gemütlichen 6 km/h durch Natur pur, das Torfabbaugebiet mit seiner speziellen Flora und Fauna. An zwei Haltepunkten wurden uns die Besonderheiten des Torfabbaus und der Landschaft mitsamt der Geschichte des Großen Moores erläutert. Wir sahen Renaturierungsbecken, einen Torfstich und einen Bodenaufschluss, an dem die unterschiedlich abgelagerten Torfschichten zu sehen sind. Erklärt wurde uns auch die Wiedervernässung und damit der Versuch, das Hochmoor wiederherzustellen, denn ein intaktes Hochmoor ist ein sehr empfindliches Ökosystem und kann einen großen Beitrag zu einer besseren Ökobilanz leisten. Vom Aussichtsturm aus hatte man einen schönen Überblick, und schon startete wieder die Rückfahrt zur bunten Streuobstwiese.
Interessante und informative zwei Stunden waren vergangen, und das Ende der Ausfahrt näherte sich. Aber vorher wurde gemeinsam im Landgasthof „Zum Deutschen Heinrich“ köstlich gespeist. Ich hatte mir noch einmal Spargel mit Schnitzel bestellt. Er war super, und auch ansonsten sah ich nur zufriedene Gesichter. Lars „hatte mal etwas vorbereitet“ und überreichte Madlen und Andreas zum Dank für die Einladung und die Organisation eine mit Köstlichkeiten gefüllt Mercedes-Tüte. Dann verabschiedeten sich nach und nach alle und traten die Heimfahrt an.
Ja, es war wieder eine gelungene, gut durchorganisierte Fahrt, die mir viel Spaß gemacht hat und mir erneut gezeigt hat, wie schön doch unsere nähere Umgebung ist, dass es immer wieder Neues zu entdecken gibt und wir noch viel entdecken können.
Danke an alle Beteiligten für dieses wunderschöne, harmonische, interessante, tolle Wochenende.
Monika

Am 01.07.2023 gab es in unserem RT 57 eine kleine Hochzeitsüberraschung! Unsere Jungmitglieder Katharina & Daniel haben geheiratet und wurden vorm Standesamt standesgemäß von unserer 107er Flotte begrüßt ❤
























































































































































































