Dafür Weihnachtsessen am 07.12.2024 ab 18:00 Uhr
Bei unseren jährlichen Techniktagen wurden bisher immer ca. 10 Fahrzeuge gründlich untersucht und von den Besitzern Protokolle mitgeschrieben, die auch als Grundlage für notwendige Werkstattarbeiten dienen konnten. Die interessierten Clubmitglieder konnten dabei einen guten Eindruck vom Zustand ihres 107 gewinnen. Bei den geringen saisonalen Fahrleistungen waren in letzter Zeit relativ geringe Mängel an der soliden Baureihe fest zu stellen.
Aber wie sieht es mit den Wissen der Besitzer zu grundlegenden technischen Fragen und öfteren altersbedingten Wehwehchen aus? Muß man unbedingt wegen Kleinigkeiten die Werkstatt aufsuchen?
Zur Klärung dieser Fragen haben der RT-Leiter Hans Träg, sein Stellvertreter Uwe Strohbeck und die beiden Technikbetreuer Wolfgang Beifuß und Simon Dandl ein neues lockeres Konzept entwickelt und erstmalig sehr erfolgreich getestet
So hies das Motto in der Werkstätte Blecker in Grassau diesmal:
Kaffee und Weisswürste – dazwischen die Technik des 107 einfach erklärt
Los ging das schwere Arbeitspensum um 9 Uhr mit einer Kaffeerunde garniert mit Croissants.

Im Anschluß gabe es einige Kurzvorträge mit entsprechenden Anschauungsmaterialien.

Vortrag von Alfons zum Thema Benzinpumpenpaket (wenn der Garagenboden nass wird!) und zu den Sitzbeschlägen (warum liege ich hinten?)

Vortrag von Uwe zum Thema Heizung – Der Schlauch machts! Der Temperatursensor im Armaturenbrett

Vortrag von Werkstattmeisterin Claudia zu den Themen Getriebespülung, Klimawartung und Einbau von LED-Lampen
Sehr angenehm überraschte das respektables Grundwissen der geneigten Zuhörerschaft, welches im Anschluss – bei Weisswürsten und Brezen versteht sich – zum regen Austausch mit unseren Referenten führte. Mehrfach wurde der Wunsch nach Fortsetzung mit weiteren Themenbausteinen geäussert.
Von den Weisswürsten ist man dann nahtlos zu den Durchsichten, Kleinreparaturen und Pflegearbeiten hinübergegleitet.

Andi und Uwe bei der Dichtheitsprüfung des Ansaugtraktes mittels Nebelmaschine
Auch der klassische Spiessrutenlauf auf der Hebebühne darf an solch einem Tag nicht fehlen. Wohl dem, welcher sein Fahrzeug in Bestzustand präsentieren kann! Im Gegensatz zu dem bisherigen Format stellte dies jedoch nicht mehr den Hauptteil dar.
Die Rückmeldung aller Teilnehmer war ausnahmslos positiv. Das empfangene Lob und die sehr angenehme Atmosphäre ist einzigartig. Ohne die Unterstützung der Familie Blecker wäre ein solcher gelungener Tag jedoch nicht möglich.
Bayerische Gemütlichkeit in der Werkstatt ist auch für uns ein neues Format, das aber einen besonderen Einsatz in der mobilen Küche erfordert und deshalb geht auch ein besonderer Dank an meine Frau Gertraud und Claudia Bergmann.
Hans Träg
RTL83
Kaum haben wir unsere Cabriolet-Saison mit einer Fahrt nach Braunschweig eröffnet, da stand schon wieder die Saison-Abschlussfahrt an.
Am Sonntag, den 13. Oktober trafen wir uns wie gewohnt auf dem ADAC-Parkplatz. Das Wetter war recht herbstlich, windig und wechselhaft. Trotzdem kamen Roland und Schwiegersohn Steffen mit offenem Verdeck und Lars nur mit Hemd und Weste angefahren, während andere in Winterjacke schlotterten.
Mit sechzehn Autos schlängelten wir uns durch das schöne Leinetal in Richtung Alfeld. Wir passierten Rethen, Heisede, Ruthe, Schliekum, Jeinsen, Nordstemmen mit Blick auf die Marienburg, Burgstemmen, Betheln, Gronau, Brüggen, Wettensen, Eimsen (unter den 7 Bergen) und erreichten Alfeld.
Dort erwartete uns eine Führung im Fagus-Werk, einem UNESCO Welterbe.
1911 gründete Carl Benscheidt das Werk. Er war in vielerlei Hinsicht ein Pionier. Für die damalige Zeit schon ein „alter“ Mann, verfolgte er trotzdem seinen Traum. Er gab dem Werk nicht seinen Namen, wie es sonst üblich war, sondern bezog sich auf seine Schuhleisten, die aus Buchenholz und nach neuesten Erkenntnissen der orthopädischen Forschung gefertigt wurden (fagus – lateinisch: Buche). Außerdem hatte er für das Gebäude ganz genaue Vorstellungen. Es sollte hell und freundlich von Tageslicht durchdrungen sein und großzügig in der Gestaltung der Räume. Die Arbeiterinnen und Arbeiter sollten sich wohl fühlen, nicht eingezwängt in dunklem Backstein. Licht, Luft und Klarheit war der Auftrag, welchen er an einen jungen Architekten namens Walter Gropius vergab. Dieser entwarf ein architektonisches Konzept, das diesen Anforderungen mittels Glas und Stahl entsprach, in einem brandneuen Baustil, der zu dieser Zeit außergewöhnlich war. Es war das erste Gebäude im Trend der modernen Industriearchitektur des späteren Bauhaus-Gründers Walter Gropius. Die freitragenden verglasten Ecken verleihen dem Werk eine schwerelose Eleganz. Schon seit 1946 ein denkmalgeschütztes Baudenkmal, wurde es von 1982 bis 2002 komplett restauriert. 100 Jahre nach seiner Erbauung, im Jahr 2011, wurde das Fagus-Werk in die UNESCO-Weltkulturerbeliste aufgenommen.
Die Fagus-Gropius-Ausstellung im ehemaligen Lagerhaus auf fünf Etagen erzählt die Unternehmensgeschichte sowie über Architektur, Bauhausmöbel und Schuhmode der letzten 100 Jahre. Im Modellkeller finden sich mehr als 30.000 Schuhleisten. Heute werden diese hauptsächlich aus Kunststoff hergestellt. Außerdem wurde 1974 ein System zur Funkenerkennung und -eliminierung als vorbeugender Brandschutz entwickelt sowie Messtechniksysteme. Die Fagus-Werke sind ein in fünfter Generation eigentümergeführtes Familienunternehmen.
Bei der Planung dieser Ausfahrt wurde Rainer von Anette und Detlef, die aus Alfeld kommen, unterstützt, und so erschien ein Fotograf, um ein Foto und einen kleinen Bericht über unsere Ausfahrt in der dortigen Zeitung zu veröffentlichen.
Weiter ging die Fahrt nach Grünenplan zum Mittagessen in Lampes Posthotel. In einem für uns mit runden Tischen arrangierten Saal vertilgten wir unsere bereits bestellten leckeren Gerichte, und Detlef informierte uns noch über diverse Besonderheiten, die Alfeld zu bieten hat und die uns staunen ließen. In Grünenplan ist zum Beispiel die Glasfabrik Schott (das älteste Glaswerk Niedersachsens) zu Hause, die aus der Arbeitersiedlung der 1744 gegründeten Spiegelglashütte entstand und das dünnste Glas der Welt herstellt.
Dann führte uns Detlef auf dem Weg nach Bad Gandersheim durch das herbstliche Hagental und das Leinebergland. So konnten wir den Herbst in seiner ganzen bunten Pracht genießen.
Im Rosencafe im Kloster Brunshausen ließen wir den Tag bei leckerem Kuchen ausklingen. Den Organisatoren wurde mit Ölfilter, Marmelade und Secco gedankt und kräftig applaudiert.
Zufrieden löste sich die Runde dann nach und nach auf, und ich schloss mich Rainer und Ingrid für die Rückfahrt an, welche uns noch einmal eine schöne Strecke, vorbei an der Marienburg, bescherte.
Liebe Ingrid und Rainer, liebe Anette und Detlef, Ihr wart ein tolles Team!
Tausend Dank für diese gelungene Saisonabschlussfahrt, Ihr könnt das ruhig wiederholen.
Monika

RT48 Herbstausfahrt in den Westerwald, wo auch mal die Sonne strahlt!
Hachenburg/Westerwald
Am 03.10. trafen sich einige Mitglieder des RT 48 Münsterland mit uns im Parkhotel Hachenburg zu einer mehrtägigen Ausfahrt quer durch den Westerwald.
Nach Ankunft und kurzer Verschnaufpause ging es erst einmal auf kurzem Weg nach Enspel in den „Stöffelpark“. Dort war ein großer Old-/Youngtimer- und Teilemarkt organisiert. Fast 3 Stunden hielten wir uns dort auf und waren fasziniert von der Vielseitigkeit der Fahrzeuge und den vielen, auch jungen interessierten Menschen, die genauso gut fachsimpeln konnten, wie die ältere Generation.

Im Parkhotel zurück genossen wir gemeinsam die Abendstunden in geselliger Runde und reichlich gutem Essen.
Am Freitag stand eine größere Tour auf dem Plan. Die Sonne ließ sich schon morgens so langsam blicken, jedoch waren erst nachmittags die Temperaturen so angenehm, dass der Öffnung des Cabriodaches nichts mehr im Wege stand.

Zwischenstation lag in Seifen: Ein kurzer Spaziergang vorher und anschließend kleinem Mittagssnack im Bikers Canon. Dort treffen sich zwar meist Motorradfans, aber auch für uns war es eine schöne Abwechslung.


Großes Ziel an diesem Tag war allerdings die Schokoladenmanufaktur Coppeneur in Bad Honnef, bei der wir uns erst einmal durch die Räumlichkeiten einschließlich Schokoladen- und Pralinenverköstigung führen ließen. In den schon weihnachtlich dekorierten, gemütlichen Verköstigungs- und Aufenthaltsräumen konnte es uns mit einer Tasse heißer Schokolade oder Kaffee so richtig gut gehen.


Über Höhen und Tiefen des Westerwaldes fuhren wir dann wieder zurück ins Hotel.
Der Samstagvormittag stand nach dem Frühstück zur freien Verfügung, den die meisten mit einem kleinen Bummel durch die Innenstadt Hachenburgs nutzten.




Pünktlich um 11.30 ging es dann mit allen Fahrzeugen weiter zu einem westerwälder Urgestein-Ehepaar, die mit viel Mühe über Jahrzehnte hinaus alles an Antiquitäten gesammelt und ausgestellt hatten.

Viele von uns fanden hier ihre Kindheit wieder! Herr Weller hat in seinem Leben so manches erlebt und konnte uns so viel davon erzählen. Er selbst kommt auch heute, mit über 80 Jahren, kaum aus seiner Werkstatt heraus, in der er meist BMW-Motorräder liebevoll restauriert. Seine Frau Agnes steht voll und ganz hinter ihm und lacht, wenn sie besonders liebevoll über ihren Mann und seine Begeisterung spricht.


Durch die leckere, von ihr selbst gekochte Gulaschsuppe und den köstlichen, selbstgebackenen Kuchen gestärkt, durchquerten wir verschiedene Dörfchen gespickt mit liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern, um am Ende der Fahrt mit einer Ausnahmegenehmigung im Schloss Hachenburg zu landen.

Herr Müller führte uns durch einen Teil des von der Bundesbank in 1974 erworbenen und vollkommen zu einer Ausbildungsstätte grundsanierten Schlosses. Eine unserer Teilnehmerinnen freute sich besonders über den Zugang in den Innenbereich, denn sie hatte hier ca. 30 Jahre zuvor ihre Ausbildung absolviert. Auch sie konnte so einiges aus dieser Zeit erzählen.

Beeindruckt von dem, was auch in so einem Schloss an Technik herrschen muss, damit alle mit Wärme und Strom versorgt sind, stellten wir die Fahrzeuge wieder am Hotel ab, um nach einer kurzen Pause zu Fuß in die Altstadt ins „Weiße Ross“ speisen zu gehen.

In gemütlicher Atmosphäre genossen wir das leckere Essen und waren uns über den zusätzlich überaus tollen Service des Restaurant-Teams einig.

Am Sonntagmorgen, nach reichhaltigem Frühstück, begleiteten wir die Truppe noch bis zur Autobahn und freuten uns, dass alle zufrieden und wohlbehalten irgendwann wieder zuhause waren.
Winni und mir hat es viel Spaß gemacht, die Fahrt für euch zu organisieren und hoffen auf ein Wiedersehen.
Text und Fotos: Claudia Puttkammer
Als Abschluss der „Dithmarscher Kohltage“ fand am 22. September 2024 und bereits zum 18. Male das „Oldtimer und US-Car-Treffen“ am Fischereihafen auf der ehemaligen Hafeninsel in Büsum statt.
Bei diesem „Auto-Festival“ wechselten bisher stets die Veranstaltungsorte und ich erinnere mich auch an eine sehr schöne Veranstaltung rund um die beeindruckende Kulisse des Museumshafens …

Dieses Veranstaltungshighlight zum Abschluss der „Dithmarscher Kohltage“ ist in der Motorszene ein gesetztes Datum. Diese nostalgisch ausgerichtete, bunte Parade mit historischen Pkws, Motorrädern und US-Cars, deren Besitzerinnen und Besitzer den Weg aus ganz Deutschland und sogar aus Dänemark antreten, ist absolut sehenswert.
Das Wetter an diesem Sonntag war absolut perfekt und so stand auch für den RT24 einem Besuch an der Nordseeküste nichts mehr im Wege. Insgesamt sieben unserer schönen 107er SLs stellten sich auf der Büsumer Hafeninsel ein.

Und so waren an den Spundwänden des rechten Fischereihafens die für Büsum charakteristischen Krabbenkutter zu bestaunen.

Wir waren zum Glück sehr rechtzeitig vor Ort und konnten unsere 107er SLs auf der linken Hafenseite, Tische und Stühle direkt am Kai, genau gegenüber vom beeindruckenden Leuchtturm, platzieren.
Hier konnte man es wunderbar den ganzen sonnigen Sonntag aushalten – Kaffee, Kuchen und Sekt gab es natürlich auch wieder „sowieso“ …

Denn sauber und auf Hochglanz poliert, die Stoßstangen und Chromzierleisten blitzblank in der Sonne glänzend, so standen sie alle wieder da, diese wunderbaren Oldtimer. Da macht es auch keinen Unterschied, ob es sich nun um einen 190er SL, eine Pagode, einen 107er SL, einen VW-Käfer, einen Trabi, einen Porsche 365 oder US-Cars mit lauten und röhrenden Motoren handelt.
Alle, die wir in Büsum waren, freuten sich sehr über das Wiedersehen mit den anderen Club-Mitgliedern, über den informativen und harmonischen Austausch im größeren Kreis …

… aber auch in kleineren, sich spontan ergebenden Gesprächsrunden wurde wieder einmal viel und herzhaft gelacht …

… und unsere Damen tauschten sich angeregt über die am heutigen Tage bisher gesammelten Eindrücke und die bevorstehenden Ausfahrten und sonstige Veranstaltungen aus.

Mir persönlich hat es besonders viel Spaß gemacht, die generationsspezifischen Gespräche der Besucher unseres Standes zu belauschen. Bei der älteren Generation wurden Erinnerungen an Zeiten wach, als eine Fahrt mit dem Auto in den Urlaub nach Büsum fast so abenteuerlich war wie eine kleine Weltreise.
Und so sprach man in der Rückschau an unserem Stand auch von den besonderen Highlights aus Kinder- und Jugendzeiten. Zum Beispiel von der BMW-Isetta, einem zweisitzigen Mikroauto mit der berühmten Tür, die sich nach vorne öffnet, also von der „Knutschkugel“ und dem Messerschmitt Kabinenroller, der mit seiner Plexiglashaube, liebevoll als „Menschen in Aspik“ bezeichnet, auf nur drei Rädern unterwegs war.
Dass unsere 107er SLs nicht nur etwas für die ältere Generation sind, zeigte sich an den vielen jungen Menschen, die vor und von unseren Autos schwärmten, begeistert ihr Smartphone zückten und filmten.
Und so hörte ich z.B. auch folgenden Kommentar: „Hätte man doch bloß den alten 107er SL von Onkel Ottmar, das Mercedes-Cabrio mit dem schwarzen Stoffdach, bis heute aufbewahrt! Tja …


Wir alle, die Mitglieder des RT24, die wir die Faszination für die Automobilgeschichte, insbesondere natürlich für die Fahrzeuge der Firma Mercedes Benz teilen, hatten wieder einen wunderbaren, sonnigen Tag am Fischereihafen auf der Hafeninsel in Büsum.
Mit einem Blick und der Hoffnung auf eine Wiederholung des dann zum 19. Male am 21. September 2025 stattfindenden „Oldtimer und US-Car-Treffen“, ging diese für uns alle herrliche Zeit leider wieder einmal seinem Ende entgegen.
Natürlich freuen wir uns schon heute auf die noch in 2024 stattfindende Ausfahrt nach Nordborg/Dänemark und den von Johannes initiierten Kulturtag in Kappeln.
Oscar Fuchs
Ausfahrt des RT 41 Mönchengladbach in die Pfalz vom 29.07. bis 02.08.2024




















Montag, 29.7.2024
Mit 11 Mitgliedern und 6 Fahrzeugen des RT 41 Mönchengladbach ging es am 29.07.2024 in Richtung Pfalz. Treffpunkt war das Technikmuseum in Speyer. Wie verabredet standen alle nach individueller Anreise pünktlich um 13:00 Uhr auf dem Parkplatz vor dem Eingang. Erstes Highlight, für Oldtimer gab es reservierte Parkplätze und auf Nachweis an der Kasse ein Ticket für freies Parken.
Das Technikmuseum bietet für jeden Geschmack etwas. Man kann sagen, alles was sich bewegt kann dort bestaunt werden. Ob an Land, zu Wasser oder in der Luft waren zahlreiche Objekte zu bestaunen. Selbst eine Boeing 747 konnte nach vielen Stufen besichert werden. Nach der Besichtigung gab es 2 Möglichkeiten für den Abstieg, zu Fuß über die Treppen oder per Rutschbahn auf einem Sack durch eine Röhre nach unten. Aus unserer Truppe gab es einen Mutigen, der die Röhre genommen hat. Er war begeistert, aber auch froh, wieder festen Boden unter den Füssen zu haben.
Um 15:30 Uhr ging es für die Teilnehmer in Richtung Forst bzw. Wachenheim zu den gebuchten Unterkünften. Auf dem Weg dorthin wurden die Fahrzeuge für das Programm der nächsten Tage noch aufgetankt.
Um 18:00 Uhr war ein Tisch in der Gaststätte Schockelgaul in Forst reserviert. Alle waren pünktlich vor Ort. Die Speiskarte war reichhaltig und bot natürlich auch einige typische pfälzische Gericht, wie z.B. ein pfälzischer Teller, der neben einer Scheibe Saumagen, einer Bratwurst und einem Leberknödel, auch Bratkartoffel beinhaltete. Da wir mit 11 Personen an einem Montagabend die Gaststätte besuchten und überwiegend Bratkartoffel bestellt wurden, kam der Keller sehr freundlich aber bestimmt an den Tisch und teilte uns mit, dass man nicht mit so vielen Personen an einem Montagabend mit Bratkartoffelbestellungen gerechnet hatte und sie deshalb nicht ausreichend angeboten werden könne. Es konnte dann auf Brot bzw. Pommes ausgewichen werden. Als serviert wurde – man weiß nicht, wie normale Portionen aussehen – kamen jede Menge Bratkartoffeln auf den Tisch, sodass jeder auf seine Kosten kam. Natürlich durfte auch der Pfälzer Wein nicht fehlen.
Auch bei der Dessertbestellung gab es wieder etwas zum Schmunzeln. Auf der Speisekarte stand Affogato – Espresso mit einer Kugel Vanilleeis -. Da viele dieses Getränk nicht kannten, aber sehr neugierig waren, wurde reichlich bestellt. Der Keller trat wieder auf den Plan und erklärte schmunzelnd, dass es an einem Montag nicht genug Vanilleeis gebe. Er bot stattdessen einen Affogato mit Schokoladeneis an. Dieser würde dann auf Kosten des Hauses serviert werden. Am Ende waren alle sehr zufrieden und begeistert von der herzlichen Gastfreundschaft im Schokelgaul.
Dienstag, 30.7.2024
Um 10:30 Uhr trafen wir uns mit den Mitgliedern des RT 69 Kurpfalz am Lucashof in Forst. Unter der Leitung von Ernst Schwefel waren 8 Mitglieder des Clubs mitgekommen. Auf dem Programm stand eine Ausfahrt durch den Pfälzerwald, die vom RT 69 vorbereitet war. Nach der gegenseitigen Begrüßung konnte es losgehen. An diesem Tag war es sehr heiß, aber wir wurden dadurch beruhigt, dass die Tour hauptsächlich durch den schönen Pfälzerwald führte. Nach einer schönen Strecke, wie versprochen durch viel Wald, legten wir auf einem Parkplatz am Sieges- und Friedensdenkmal in Edenkoben eine Pause ein. Es gab mitgebrachten Clubsekt, Wasser und eine Brezel zur Stärkung. Wer wollte, konnte sich das Denkmal aus der Nähe anschauen.
Weiter ging die Fahrt durch eine herrliche Landschaft zum nächsten Ziel, dem Ausflugslokal „Am Teufelstisch“. Nach einem kühlen Getränk und einer kleinen Stärkung ging es weiter zum Deutschen Weintor am südlichen Ende der Deutschen Weinstraße bei Schweigen-Rechtenbach.
Die Fahrt ging weiter zum Abendessen. Das Lokal wurde von den Freund*innen vom RT 69 reserviert. Wir waren alle sehr gespannt. In der Weinstube Marienhof in Flemlingen war für uns alle ein Tisch reserviert. Das Angebot war sehr reichhaltig und auch sehr lecker. Nachdem wir uns gestärkt hatten, hieß es Abschied nehmen. An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei allen Teilnehmern des RT 69 Kurpfalz für die Organisation und das sehr freundschaftliche Treffen bedanken. Wir würden uns sehr über einen Gegenbesuch an den Niederrhein freuen.
Mittwoch, 31.7.2024
Treffpunkt war wieder der Lucashof in Forst. Pünktlich um 10:00 Uhr waren alle auf dem Parkplatz. Ziel der Exkursion war das Hambacher Schloss in Neustadt an der Weinstraße. Am 27. Mai 1832 versammelten sich bis zu 30.000 Menschen auf dem Hambacher Schlossberg, um für ein geeintes Deutschland, politische Grundrechte und ein solidarisches geeintes Europa einzutreten. Dies wurde uns in einer zweistündigen, sehr interessanten Führung durch das Schloss erklärt und näher gebracht.
Nach der Führung und Besichtigung ging es weiter durch die Weinberge zum Weinessiggut Doktorenhof in Venningen. Das Weinessiggut war ein wunderschönes Kleinod. Wir wurden mit einem kleinen Essiggetränk empfangen – köstlich -. Hier konnten wir uns über eine sehr große Auswahl verschiedenster Essigsorten informieren.
Die anschließend geplante Besichtigung der Brennerei Marienhof war wegen Betriebsferien nicht möglich. Kurzentschlossen fuhren wir nach St. Martin. Wegen der Vorbereitungen zu einem Stadtfest waren die Parkmöglichkeiten sehr eingeschränkt und wir steuerten das Hotel Arens – 327 NN – an. Hier konnten wir den Tag auf der Terrasse mit einem herrlichen Blick auf St. Martin und das Rheintal bei einer Erfrischung ausklingen lassen.
Für den Abend war ein Tisch im Restaurant „Luginsland“ in Wachenheim reserviert. Auch hier konnten wir wieder die Pfälzer Küche in vollen Zügen genießen.
Donnerstag, 1.8.2024
An diesem Tag ging es um 10:30 Uhr zu einer Ausfahrt in den Ort Freinsheim los. Wir konnten einen Rundgang durch den Ort, entlang der alten und gut erhaltenden Stadtmauer, genießen. Allen hat dieser Spaziergang sehr gut gefallen und wird ganz bestimmt in positiver Erinnerung bleiben.
Nach dem Sparziergang hat uns der erste Regen erwischt. Wir machten das Beste daraus und warteten ihn bei einem leckeren Eis ab.
Auf dem Rückweg zu den Unterkünften haben wir dann noch einen Abstecher nach Bad Dürkheim gemacht. Was wäre ein Besuch vor Ort ohne einen Stopp im weltberühmten Dürkheimer Riesenfass, in dem sich ein Restaurant befindet. Nach der Stärkung machten wir noch einen kleinen Stadtbummel, bevor wir uns auf den Rückweg machten, denn um 18.00 Uhr war ein Tisch in der Weinstube „un Fass Bar“ reserviert. Diese machte auf allen einen ganz besonderen Eindruck, jung, fetzige Musik, gemischtes Publikum etc. Das Angebot auf der Speisekarte war anders als sonst. Verschiedene Flammkuchen, verschiedene Wurstsorten mit Brot standen auf der Karte. Ein sehr schöner Abend.
Freitag, 2.8.2024
Der letzte Tag unserer Exkursion begann um 11:00 Uhr mit einer Führung durch die Sektkellerei der Schloss Wachenheim AG. Wir wurden schon von Frau Bolz erwartet. Sie nahm uns mit auf eine zweistündige Führung mit einer dreiteiligen Sektverkostung mit jeweils einem alkoholischen und einem alkoholfreien Sekt. Wir erfuhren viel über die Herstellung und Vermarktung von Sekt. Was ganz besonders in Erinnerung blieb war die Art, wie der erste Schluck des Sektes genommen wird, nämlich nicht genippt, sondern ein „Maul“ voll.
Der Abschluss der Tour fand im Restaurant Hambel in Wachenheim statt. Metzger Hambel ist in der ganzen Pfalz bekannt für die Herstellung von Saumagen. Auch Altbundeskanzler Helmut Kohl zählte zu seinen Stammkunden. Selbst Staatsgästen wurde auf Empfehlung von Helmut Kohl Saumagen serviert.
Nach einem sehr guten Essen traten alle nach einer sehr abwechslungsreichen und schönen Tour die Heimreise an.
Alle Teilnehmer möchten sich ganz herzlich bei Gerhard und Barbara Hanisch für die perfekte Organisation bedanken. Leider konnten beide aus gesundheitlichen Gründen nicht an der Tour teilnehmen. Sie wurden von Beate Schlotbohm, Ralf und Anke Schmitz vertreten, die diese Aufgabe hervorragend meisterten.
Achim Drossert
Juli 2024 – Der RT 83 ruft an den Chiemsee – eine ganz besondere Tradition
Wenn einer die Sonne in Bayern gepachtet hat, dann wohl RT-Leiter Hans Träg und sein Regionaltreff RT83 Chiemsee-Chiemgau; so auch in diesem Jahr. Und wie immer war uns Teilnehmern der Ausfahrt nach Seebruck/Chiemsee klar: Das wird wieder einer der unvergesslichen Tage – Sonne, Wasser, Segelboote, Biergarten und auch vereinzelt Benzingespräche erwarteten uns.

Und so startete denn das RT93 wieder mit einer Abordnung von mehreren Fahrzeugen von Landshut aus unter dem Motto „Freunde besuchen Freunde“. Aber natürlich nicht auf einer langweiligen Bundesstraße in einer guten Stunde, sondern 90 Minuten über malerische Nebenstraßen offenes Cruisen Richtung Süden, den Alpen und dem Chiemsee entgegen; das Thermometer zeigte angenehme 24 °C, der Himmel sein schönstes Kaiserwetter und die 107er-Teams ihr strahlendstes Lächeln.

Und wie das so ist, wenn man sich alle Jahre wieder in Seebruck trifft, genießt man das Wiedersehen vor einer Kulisse, die auch die Passanten innehalten ließ: glänze 107er vor Segelschiffen und Booten, die auf ebenso glänzendem Wasser schaukeln. Die Einkehr zum Weißwurstfrühstück machte den Vormittag vollends zum Genuss.

Die Zeit verging, die Sonne stand nun im Zenit und das Thermometer hatte schon die 30-Grad-Marke gerissen. Aber irgendwann hieß es dann Abschied nehmen, jedoch in der Gewissheit, dass nicht nur eine besonders schöne Route zurück nach Landshut vor uns lag, sondern auch ein Wiedersehen in 2025. Danke an Hans und sein großartiges Team für wieder einmal schöne Stunden unter Freunden.

Dominik Godde, RT93
Am 14.07.2024 trafen sich 16 Teilnehmer mit ihren ausnahmslos 107er-Cabriolets im Industriegebiet Brunnthal nahe der Autobahn München Salzburg.
weiter zum ganzen Artikel…Der RT 80 konnte seinen diesjährigen Techniktag wieder bei unserem Mitglied Hans Markus Wellers und seinem Sohn Hans bei Kfz-Wellers in Neuching durchführen.
weiter zum ganzen Artikel…Unser Video von unserer Sommerausfahrt:
Ein neuer Treffpunkt war auserkoren worden: Möbel Heinrich in Bad Nenndorf. Denn wir fuhren ins Weserbergland. Beate und Ullrich haben diese Tour ausgearbeitet, und neunzehn Begeisterte sind gekommen, um diese Ausfahrt zu erleben.
Nach Plan ging es durch das Auetal über die Bückeberge nach Porta Westfalica zum Kaiser-Wilhelm-Denkmal. Ich liebe Alleen und freue mich immer, durch solche zu fahren. Auch Ortsnamen lassen mich oft schmunzeln, zum Beispiel Petershagen, Rolfshagen, Kathrinhagen und Kleinenbremen.
Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal ist ein gewaltiger Koloss aus Portasandstein, der von der Autobahn und schon von weither gesehen wird. Die Gesamthöhe beträgt 88 Meter, das Standbild ist dagegen nur 7 Meter hoch. Es wurde auf Beschluss des Provinziallandtages der ehemaligen Provinz Westfalen in den Jahren 1892 bis 1896 nach Plänen des Berliner Architekten Bruno Schmitz errichtet. Das Standbild des Kaisers gestaltete der aus Herzebrock/Westfalen stammende und in Wien tätige Bildhauer Caspar von Zumbusch. All diese Information und noch viel mehr erfuhren wir durch eine sachkundige Führung. Auch als Ort für Hochzeits-Fotoshootings erlebten wir das Denkmal. Wir sichteten drei Brautpaare.
Einen Stock tiefer im „Bellavista“ erwartete uns dann unser italienisches Mittagsbuffet mit allem, was das Herz begehrte und mit wunderschöner Aussicht über das Weserbergland.
Weiter ging die Cabrio-Fahrt nach Minden zum Hotel „Lindgart“, im Zentrum gelegen und nur 500 Meter vom Rathaus entfernt, wo es eine Führung durch die Altstadt und den Dom gab. Besondere Schätze im Dom waren sowohl das Kreuz, welches in der Darstellung von Jesus ungewöhnlich ist, als auch der goldene Flügelaltar. Allerdings ist dieser eine Nachbildung des Originals, welches in Berlin steht, seine Vergoldung verloren hat und nicht wieder zurückgekauft werden konnte. Wie kam Minden zu seinem Namen?
Im 8. Jahrhundert kämpften die heidnischen Sachsen gegen die Eroberung und Christianisierung des Frankenkönigs Karl des Großen. Auf dem Wiehengebirge bekannte sich Sachsenherzog Widukind anlässlich eines Quellwunders zum Christentum. In seiner Burg am Weserufer kam es zum Friedensschluss. „Diese Burg soll nun min und din sein“, bot Widukind an. Darauf erwiderte Karl der Große: „So trage sie auch den Namen min-din“. Minden wurde erstmals im Jahre 798 urkundlich erwähnt.
Nach so viel Geschichte mussten wir uns erst einmal bei „Kaffee und Kuchen satt“ in der Schiffmühle an der Weser stärken. Schließlich würde es erst in zwei Stunden(!) Abendessen geben. Die Zeit bis dahin konnte dann individuell gestaltet werden, zum Beispiel unterhalb des Cafés mit einer Besichtigung der Schiffmühle, die auch in Betrieb war. Mit Christina gönnte ich mir einen Apérol bis zum erneuten Schlemmen, dem Abendbuffet, und schon war der erste Tag vorbei.
Am Samstagmorgen schlängelten wir uns nach Minden zur Schachtschleuse. Dort sahen wir das größte und einmalige Doppelwasserstraßenkreuz der Welt. 1906 hatte der Bau des Rhein-Weser-Kanals begonnen, der von West nach Ost quer durch Deutschland führen sollte. Dabei musste er die Weser kreuzen, und so entstand eine 341 Meter lange Brücke, eines der größten Wasserstraßenkreuze. Und um vom Kanal in die Weser zu gelangen, wurde 1914 die Schachtschleuse errichtet, die 13 Meter Höhenunterschied ausgleicht.
Eine Kanal-Weser-Rundfahrt mit Schleusung war für uns gebucht. Obwohl wir gerade erst vom Frühstück kamen, wurden wir auf dem Schiff mit den Worten begrüßt: „Um 11 Uhr stehen Kaffee und Kuchen für Sie bereit!“ Puh… nun ja, erst einmal schipperten wir in die Schleuse und mit uns noch zwei kleine Motorboote. Das Wasser wurde abgelassen, und langsam senkten wir uns ab auf den Wasserstand der Weser, die wir dann bis Porta Westfalica befuhren. Aus dieser Perspektive konnten wir das Kaiser-Wilhelm-Denkmal betrachten. Dann wendeten wir wieder in der Schleuse, um nun von unten wieder nach oben gehoben zu werden. Beeindruckend war das Gefühl, unter dem Mittellandkanal durchgefahren und dann auf ihm hin und her gefahren zu sein, besonders mit der Rückhebung in der Schleuse.
Die anschließende Fahrt über schöne Landstraßen durch den Schaumburger Wald nach Bückeburg wurde durch das Mittagessen in Petershagen unterbrochen.
In Bückeburg war das Hubschrauber-Museum das Ziel. Von außen unscheinbar, entpuppte es sich in Inneren mit angeschlossenem alten Burgmannshof als einzigartige Ausstellungsfläche mit 2.800 Quadratmetern. Unfassbar, hier spricht man von der Welt des Vertikalflugs und der Drehflügler. Ein ehemaliger Pilot führte uns durch die Hallen, erzählte spannende Geschichten (Überführung einer russischen Maschine, Heli mit Gardinen aus der DDR und so weiter), zeigte uns von Deutschlands größter Modellflugvitrine über diverse kuriose Erfindungen der Anfänge geniale Konstruktionen bis hin zu fünfzig Großexponaten, die in Aktion waren. Hubschrauber können helfen, Leben zu retten und im Krieg Leben zu nehmen. Sie erzählen Geschichten von Angst, Euphorie, Routine, Drama und und und… In einem Hubschrauber konnte man bestaunen, wie diffizil die Handhabung ist, denn um gerade aufsteigen zu können, müssen die Rotorblätter mittels zwei Pedalen mit beiden Füßen und zwei Steuerhebel mit beiden Händen ausgerichtet werden. Imposant und sehr beindruckend!
Anschließend gab es natürlich wieder Kaffee und Kuchen.
Es folgte unsere letzte Etappe nach Stadthagen. Das Hotel „Zur Amtspforte“ lag direkt am Stadthagener Schloss, das heute das Finanzamt beherbergt.

Am Sonntag war ebenfalls eine Führung durch die historische Stadt der Weserrenaissance angesetzt. Schon der Marktplatz bot prachtvolle Häuser mit zeitgenössischen Symbolen. Um 1600 wurde auch ein Sandstein-Giebelhaus mit Braurecht errichtet, wo ab 1850 der Sitz der Brauergilde war und bis 1973 Städtisches Bier ausgeschenkt wurde. Auch Wilhelm Busch besuchte diesen Ausschank häufig. Bei dem Rundgang statteten wir dem Freihof von Oheimb einen Besuch ab, in dem eine Baumkuriosität zu bestaunen war: eine riesige Buche mit gleichzeitig feingliedrigen Ahornblättern.
Dann ging es in einen alten Kräutergarten mit herrlichen Obstbäumen, durch die kleinen Gassen zum Schlossgarten mit Schlossteich, Lusthaus auf dem Wasser, Fontainenbassin und Sonnenuhr. Eine erste urkundliche Erwähnung findet der Garten beim Umbau der Wasserburg in das heutige Renaissanceschloss Mitte des 16. Jahrhunderts unter Graf Otto IV von Holstein-Schaumburg. Seine Lage außerhalb der Wälle ohne den räumlichen Bezug zum Schloss ist typisch für die Gärten der Renaissance in Nordeuropa. Er wurde sowohl als Nutz- als auch Lustgarten genutzt. Im 18. Jahrhundert wurde er der barocken Zeit angepasst und hundert Jahre später in Teilen an die Bürger Stadthagens verpachtet. In den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts entstand sein heutiges Bild mithilfe von Rekonstruktionen.
Vorbei an der Lateinschule besuchten wir zum Schluss die Martini-Kirche mit dem angegliederten Mausoleum. Es wurde von Fürst Ernst von Holstein-Schaumburg geplant, jedoch hat dieser es nie gesehen. Seine Frau Hedwig von Hessen-Kassel hat es durch Giovanni Maria Nosseni und Anton Boten vollenden lassen. Die dreizehn Bronzeplastiken und Reliefs stammen von dem bedeutenden Niederländer Adriaen de Vries, die einzigen, die bis heute im ursprünglichen Kontext zu sehen sind. Bau und Ausstattung sind originalgetreu restauriert und zeigen ein authentisches Bild vom Stilgefühl und der Weltsicht eines regierenden Fürsten zwischen Reformation und Dreißigjährigem Krieg im protestantischen Norddeutschland. Mich haben auch die Marmorsäulen beeindruckt mit ihren unterschiedlichen Farben und Maserungen.
Und was stand dann an? Ja, zum Abschluss gab es noch ein gemeinsames Mittagsbuffet im Ratskeller. Lars „hatte mal etwas vorbereitet“, und dann konnte jeder seine Heimreise antreten.
Liebe Beate, lieber Ullrich, eure Mühe hat sich gelohnt, wir verbrachten drei tolle Tage. Ihr dürft jederzeit wieder eine Ausfahrt planen, dann aber bitte mit weniger Essen!
In diesem Sinne ganz lieben Dank, für mich war es ein kleiner Urlaub.
Monika



































































































