Was kann man als RT schon tun, wenn die SL noch im Winterschlaf sind und das Wetter auch noch  nicht unbedingt zum Verdeck-Öffnen einlädt? Dem RT 47 fällt auch da was ein:

Wir besichtigen die Stiftsquelle und erleben einen hochmodernen Betrieb. Und den Weg  des Mineralwassers aus 8 Brunnen bis zur Verladung auf die Lkw und den Start auf den Weg zum Kunden. Vor 2 Jahren wurde der Betrieb der „Stiftsquelle“ von Essen in einen neuen Standort „auf der grünen Wiese“ in Dorsten verlegt. Das Mineralwasser wird aus 8 Brunnen gefördert und nach neuesten Hygiene- und Verpackungsstandards in Gebinde abgefüllt. Beeindruckend zu sehen, wie viele organisatorische und logistische Aufgaben dabei zu lösen sind, um allen Kundenwünschen und einem wirtschaftlichen Ablauf der Produktion gerecht zu werden. Sei es Glas- oder Kunststoff-Flasche, Kastenware oder Gastronomie-Gebinde in „stylischen“ Flaschen. Sei es klassisch mehr oder trendig-gesund weniger Kohlensäure, oder doch eher Schorle oder Limonade? Kann man sich vorstellen, dass eine Kunststoff-Flasche kurz vor dem Befüllen noch eher einem Blumenröhrchen für Orchideen gleicht? Alle Kundenwünsche werden bedient und der Aufwand lässt die Laien staunen. 2 hochinteressante Stunden auf dem gesamten Betriebsgelände lassen einen nun eher erahnen, was alles geschehen ist, wenn wir „nur“ einen Kasten „Stiftsquelle“ im Getränkemarkt in den Einkaufswagen stellen.

Zum Abschluss dann auch doch noch ein Highlight für Autofans. Einen amerikanischen Truck der Firma Pieterbilt zu bestaunen, war ein gelungener Abschluss unseres Besuches. Und so landet mal er statt die 107er in unserer Fotogalerie des RT 47.

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„Gut – gesund – gemeinsam“ in Abwandlung des Firmenleitspruchs war es ein hoch interessanter Blick hinter die Kulissen. Unser Dank an Johannes Brodmann für diese Gelegenheit.

Annette von Brauchitsch-Lavaulx

3. Technik-Check beim RT 83

Sozusagen auf „Vereinsgelände“ konnten wir auf Einladung unseres Technikbetreuers (Mechanik) Simon Dandl mit 13 Fahrzeugen zur Überprüfung vorfahren und auch seine private Sterne-Sammlung anschauen.

Gelungene Ausfahrt zum Automobilmuseum in Amerang mit den Kindern der Kinder- und Jugendhilfe Feldkirchen

Am 27.9.2014 um 09.00 Uhr war es soweit, die Ausfahrt konnte beginnen. Die monatelange Organisation war erfolgreich und es standen 21 Fahrzeuge für 38 Kinder bereit.

Wenn es schon an die Mosel geht, dann muss man sich auch mehr Zeit für diese schöne Gegend nehmen. Und so wurde das Sommerfest 2014 zu einer 2tägigen Veranstaltung. Enge Straßen, herrliche Kurven, tolle Ausblicke, Weinberge und Weinprobe und natürlich auch schickes Essen. So nur im Telegramm-Stil die Höhepunkte dieser akribisch von vorbereiteten Tour. Kein Profi-Veranstalter hätte mehr Insider-Wissen liefern können, wenn es um tolle Routen und eine gute Mischung von Cruisen und Quasseln geht!

Annette von Brauchitsch-Lavaulx

Sehr gelungene Mehrtagestouren hat der RT 47 in den vergangenen Jahren schon einige gemacht: Ob Husum, Sauerland, Rheingau, Schwarzwald oder Tegernsee, wunderschöne Landschaften, Tolle Cabrio-Strecken für unsere 107er. Doch nun eine ganz andere Idee: Eine Reise an die Ostsee-Küste ab Stettin, durch Masuren nach Litauen bis hin zum Kurischen Haff mit unseren 107ern – geht das? Ja, es geht: Mit mindestens 107 sehenswerten Landschaftseindrücken verbunden.

An einem sonnigen Spätsommertag trafen wir uns, zwölf Personen und sechs Fahrzeuge mit Stern, an unserem Hotel in Stettin. Eine lebendige Hafenstadt mit historischem Flair, ein guter Auftackt für unsere Tour. Am nächsten Tag ging es, offen versteht sich, entlang der Küste zum mondänen Badeort Zopott mit seinem schönen Strand, der Bäderarchitektur der der bekannten, langen Seebrücke, von der es so herrliche Strandmotive zu genießen gibt.

Danzig bildet das nächste Highlight unserer Reise mit seiner faszinierenden Altstadt und vile historischem Ambiente. Eine Bootsfahrt u. a. entlang der ehemaligen Lenin-Werft war eine gute Ergänzung zum Bummel durch die Stadt, Tourismus von der schönsten Seite. Weitere Eindrücke von der jahrhundertealten Bedeutung der Region vermittelte eine Stippvisite zur Marienburg, dem ehemaligen Stammsitz des Deutschritterordens.

Die weitere Fahrt, teils über wunderschöne Alleen, führte uns in den nächsten Tagen zu den landschaftlich so reizvollen masurischen Seen. Ein gepflegtes Hotel in einem ehemaligen Schloss in Lötzen, schöne Orte wie Nikoaiken, die sehenswerte Barock-Wallfahrtskirche Heilige Linde und eine Bootfahrt über den Spirding See: Vielseitige Impressionen einer weiten Landschaft mit ihrem ganz eigenen Reiz. Und alle Ziele per 107er angesteuert, Masuren hat uns beeindruckt!

Die Reise ging weiter, wir wollten Litauen kennenlernen. Kaunas und Klapeida, interessante Städte, die uns ebenfalls viel europäische Geschichte, buntes Leben, schöne Fassaden und litauisches Selbstbewusstsein erfahren ließen. Mit einem weiteren(!) Höhepunkt stand unsere Reise auch schon vor dem Abschluss. Wir setzten mit unseren 107ern auf die Kurische Nehrung über, die wir im wahrsten Sinne des Wortes bis zur russischen Grenze erfahren konnten. Haff u7nd Ostsee, Kiefernwälder, Hafenstädtchen, das Thomas-Mann-Haus, besondere Ziele, die uns in ihren Bann zogen. So viele malerische Impressionen, Motive für Maler und Fotografen, aber auch zum Genießen für uns, auf so wenigen Kilometern Strecke.

Wo war die Zeit geblieben, als die meisten von uns schließlich in Klapeida die Fähre nach Liel ansteuerten? Tief beeindruckt von vielen historischen Spuren europäischer Geschichte und von den (oft) landschaftlich schönen Straßen. Natürlich gab es auch die eine oder andere Buckelpiste, aber die haben unsere SL gut gemeistert.

Und wohl kaum ein Paar kam ohne ein Andenken aus Bernstein, dem Mitbringsel der Ostsee-Küste nach Hause: Ob als Schmuckstück, zu Figuren verarbeitet oder naturbelassen, auch wir konnten dem Ostsee-Gold als Andenken überwiegend nicht widerstehen.

All diese vielfältigen Ein- und Ausblicke hätten wir nicht so unbeschwert genießen können ohne unsere lieben Club-Kollegen Marianne und Adolf, die die Reise perfekt vorbereitet hatten und als „Reiseleitung“ vor Ort alles im Griff gehabt haben. Unser herzlicher Dank an die beiden!

Eine Reise an die Ostsee-Küste ab Stettin, durch Masuren nach Litauen bis hin zum Kurischen Haff – aus unserer Sicht eine besondere Tour, die viel Spaß gemacht hat.

Etwa 3.000 pannenfreie Kilometer haben unsere guten 107er bei dieser Reise auf den Tacho bekommen, ohne jegliche Probleme. Und wer das alles seinem „guten Stück“ nicht zumuten will: Es gibt auch (sehr schöne) andere offene Fahrzeuge mit Stern, die diese Reise zu einem besonderen Erlebnis werden lassen …

Diese Reise – aus unserer Sicht zur Nachahmung empfohlen!

Nachdem es in den letzten beiden Jahren mangels RT-Leiter im RT 83 eher ruhig zuging, folgten am 19.7. 2012 gut 20 Mitglieder aus der Region dem Ruf von Hans Träg.