Der RT 41 erkundete Ostbelgien – Eifel mit Kultur und Naturlandschaft     

Am 28.6.2024 trafen sich 25 Personen in 14 Fahrzeugen auf dem Rastplatz der ehemaligen Zollanlage Lichtenbusch der A 44 kurz vor der Grenze nach Belgien.

Bis 10:00 Uhr sollten sich alle auf dem Rastplatz Lichtenbusch einfinden, was auch hervorragend geklappt hat. Bis auf Wenige hatten alle ihre Dächer noch geschlossen da es doch recht frisch war. Die Teilnehmer erhielten für jedes Fahrzeug eine Bordmappe mit wertvollen Hinweisen für die geplante Route, wie z.B. die Geschwindigkeit zu beachten, da mit vielen Blitzern auf der Strecke zu rechnen war. Vorweg sei gesagt, dass niemand in die Falle getappt ist J.

Der Start erfolgte um 10.10 Uhr über die Grenze in Richtung Eynatten – Raeren. Nach ca. 9 km war das erste Ziel erreicht. Das Töpfereimuseum in Raeren bietet eine weltweit einzigartige Steinzeugsammlung in der Burg Raeren, ergänzt durch ein vielfältiges museumspädagogisches Angebot.

Wir wurden von Frau Bernadette Kohnemann einer sehr netten Dame erwartet, die uns durch die verschiedenen Räume der Burg führte und uns von der Tongewinnung bis zum fertigen Produkt alles genau erklärte.

Da es viele Räume waren – vom Keller bis zum 2. Stock – dauerte die Führung auch entsprechend lange. Dank ihres großen Fachwissens wurde es nie langweilig.

Zurück auf dem Parkplatz an der Burg hatte sich das Wetter zum Positiven gewendet und die Temperaturen erlaubten es nun, alle Dächer zu öffnen.

Die Fahrt führte uns über wunderschöne Straßen, rechts und links von Tannenwäldern gesäumt, ins ca. 51 km entfernte Monschau-Widdau. Hier konnten alle Teilnehmer nicht nur mit den Augen genießen, sondern dank des Cabrios auch den würzigen Duft der Tannen erleben. Am Ziel erwartete uns ein Mittagessen in der Gaststätte Hermann. Wir wurden bereits erwartet und nahmen auf der Terrasse des Lokals Platz, das einen atemberaubenden Blick auf eine Tallandschaft bot. Deftige Eifler Gerichte wurden angeboten, vom Strammen Max über Eier mit Speck bis zum köstlichen Stück Obstkuchen war alles im Angebot.

Gaststätte Hermann-Jos. Küpper
RT41
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Frisch gestärkt ging es weiter durch eine landschaftlich sehr reizvolle und abwechslungsreiche Region Ostbelgiens.

Wer unberührte Natur liebt, kommt im Naturschutzgebiet Hohes Venn, einer der letzten Hochmoorlandschaften Europas, voll auf seine Kosten. Zahlreiche Quellen entspringen hier und speisen die umliegenden Stauseen. Wanderwege und Holzstege führen Wanderer und Radfahrer durch eine unendliche Weite mit beeindruckenden Panoramen. Das Signal de Botrange ist mit 694 Metern der höchste Punkt Belgiens. Er war das nächste Ziel. Einige ließen es sich nicht nehmen, ihn zu erklimmen. Eine Aussichtsplattform bot einen herrlichen Blick ins Hohe Venn.

Von dort aus traten wir den Rückweg an. Wir fuhren wieder in Richtung Raeren. Neben der schönen Landschaft kamen wir auch durch einige Städte wie z.B. Eupen.

Langsam wurde es Zeit fürs Abendessen. Was darf bei einem Besuch in Belgien nicht fehlen? Natürlich die typisch belgischen Pommes frites. Typisch belgisch – gibt es das noch? Aber sicher! Davon konnten wir uns bei einem Besuch bei MANNEKENFrit – der etwas anderen Frittenbude – in Hauset überzeugen. Hier gibt es Belgien pur – das Beste, was das Land zu bieten hat, in Top-Qualität und in einer Atmosphäre, die belgischer nicht sein könnte.

Wir durften die original belgischen Pommes frites mit sorgfältig ausgewählten Zutaten probieren. Von Hand geschält und nach belgischer Tradition zweimal frittiert, werden die Kartoffeln zu Leckerbissen, denen man nicht widerstehen kann. Der Kaffee nach dem Essen wurde natürlich mit einer köstlichen belgischen Praline serviert.

Ein langer, abwechslungsreicher und erlebnisreicher Tag ging zu Ende und jeder trat individuell die Heimreise an.

Als Ausrichter der Tour möchte ich mich besonders Bedanken bei Joachim Drossert für diesen Bericht sowie Leo Gossen für die Drohnen aufnahmen.

Hans-Joachim. Jungbluth