Ausfahrt des RT 45 zum Asiatischen Museum nach Radevormwald

Nachdem wir unsere erste Ausfahrt unter Corona-Bedingungen am 30.08.2020 unter der Anleitung von Rainer und Mary mit Bravour und viel Spaß hinter uns gebracht haben, hatten Renate und Thomas die Idee zu einer weiteren Ausfahrt nach Radevormwald zu dem dort ansässigen Asiatischen Museum.
Thomas und Renate haben mit dem Museum alles Organisatorische geklärt und sich auch um eine entsprechend schöne Anfahrt gekümmert.

So trafen wir uns dann am 20.09.2020 bei herrlichem Sonnenschein und angenehmen Cabrio-Temperaturen um 11.0Uhr in Essen-Werden. 8 Fahrzeuge mit je zwei Insassen wollten sich den schönen Ausritt nicht entgehen lassen. Was, soweit schon mal vorweg, wohl ob der tollen Hinfahrt und dem durchaus heiter und spannenden Museumsbesuch ein weiterer Highlight Tag des RT-45 war.

Kurz nach 11.00 Uhr wurden die Motoren gestartet und die Crews gingen auf die Fahrt. Thomas hat sich eine wunderschöne Strecke ausgesucht. Wir fuhren ca. 1,5h bis zum Ziel. Unsere Strecke führte und vorbei an Haus Scheppen, durch das Hespertal , weiter Richtung Velbert, Langenberg und Hattingen. Die Fahrt durch das Bergische war ein Genuss. Man muss sich doch immer wieder wundern, wie schön es doch vor der eigenen Haustür sein kann. Wir folgten den Schildern weiter Richtung Wuppertal (Felderbachtal) , Sprockhövel, Schwelm und irgendwann dann bis nach Radevormwald.

Hier kamen wir so um die Mittagszeit bei strahlendem Sonnenschein am Asiatischen Museum an. Wir waren alle gespannt, was uns hier nun erwartete.
Um es vorweg zu nehmen, das Museum an sich war irgendwie anders als normale Museen und das Sahnehäubchen des Ganzen war die Museumsführung durch den Inhaber, Kunsthändler und Gründer des Museums, Peter Hardt.

Vor der eigentlichen Führung hat uns Peter Hardt in einem ca. 1 stündigen Vortrag berichtet, wie es überhaupt zu der Gründung dieses Museums gekommen ist. Alles angefangen hat 1969, als Peter Hardt ein Buch gelesen hat, in dem jemand berichtete, wie er mit dem Fahrrad in den Irak geradelt ist. Man ahnte schon, was jetzt kommt.
Peter Hardt war davon so fasziniert, dass er und seine damalige Lebensgefährtin kurz darauf die Reise mit dem Fahrrad selber angetreten haben. Ich kann jetzt bei Leibe nicht diese Lebensgeschichte auch nur ansatzweise so faszinierend rüber bringen, wie Peter Hardt dies tat. Von daher lasse ich das.
Wenn man diesem Macher so zugehört hat, konnte man manchmal kaum glauben, dass sich die Ereignisse tatsächlich so abgespielt haben und all diese von Ihm erzählten Zufälle sich tatsächlich so ereignet haben. Aber das Ergebnis haben wir ja selber gesehen.
Wie gesagt, es gibt Menschen die können einen mit Ihren Erzählungen in ihren Bann ziehen. Nach der Erzählung seiner und der Geschichte des Museums ging es an die eigentliche Führung. Auch die war sehr interessant und spannend. Erklärt sich von selbst. Nach der Führung gab es dann auch noch was für das leibliche Wohl. Eine klassische Bergische Kaffeetafel mit Brot, Wurst, Käse, Marmelade und anderen Leckerlichkeiten, gefolgt von einer leckeren Waffel mit Vanilleeis, Kirschen und Sahne. Hüftgold lässt grüßen.

So verbrachten wir den Nachmittag noch gesellig miteinander und fuhren dann anschließend fasziniert, amüsiert und wohl genährt Richtung Heimat.

Wieder haben wir mit dem RT-45 dank Thomas und Renate einen tollen Tag erlebt. Dafür ein recht herzliches Danke schön.