Sicherheitskonstruktion
Wie alle Mercedes-Benz Pkw-Typen sind auch die Coupè- und Roadster-Modelle nach den neuesten Erkenntnissen der Sicherheitsforschung aufgebaut. Das bedeutet, dass im Falle eines Unfalles den Insassen der größtmögliche Schutz geboten wird.
Teile dieser Sicherheitskonstruktion sind:
● Energie verzehrende Front- und Heckpartie
● Steife Fahrgastzelle
● Anordnung des Lenkgetriebes hinter der Vorderachse
● Sicherheitslenkung mit teleskopartig zusammenschiebbarer Lenksäule
● Kraftstoffbehälteranordnung über der Hinterachse (außerhalb des hinteren Knautschbereiches)
Darüber hinaus gehören ein sicheres in der Beherrschbarkeit problemloses Fahrwerk und eine die Insassen schützende Innenausstattung zu den wichtigen Sicherheitsmerkmalen unserer Fahrzeuge (nähere Beschreibung auf den folgenden Seiten).
Große Aufmerksamkeit wird neben der Sicherheit auch der Qualität und damit der Lebensdauer und Werterhaltung unserer Fahrzeuge gewidmet. Eine ausgewogene Kombination von Material und Verfahren macht unsere Fahrzeuge über Jahre hinweg weitgehend unanfällig gegen Korrosion.
Der Korrosionsschutz beginnt bei uns bereits im Rohbau. Sämtliche korrosions-gefährdeten Anlageflächen und Punktschweißflansche werden mit einer abdichtenden Schutzpaste versehen.
Eine bis zu 6-schichtige Lackierung (bei Metallic-Lackierung 7 Schichten), ein besonders dicker und elastischer PVC-Unterbodenschutz sowie eine Wachsbeschichtung aller Hohlräume und eine abschließende Konservierung der Aggregate, Leitungen und des gesamten Unterbodens mit Korrosionsschutzwachs gewährleisten einen hohen Oberflächenschutz.
Die gleiche Sorgfalt gilt auch für die Chromteile, die nach dem Tiefziehen poliert, anschließend verkupfert und vernickelt und dann verchromt werden.
● Konstruktion nach neuesten Erkenntnissen der Sicherheitsforschung
bedeutet größtmöglichen Schutz der Fahrzeuginsassen bei Unfällen.
● Sicheres problemlos beherrschbares Fahrwerk erlaubt Ausweichmanöver in
kritischen Situationen und hilft Unfälle zu vermeiden. Energie absorbierende
Teile im Fahrzeuginnenraum mindern Verletzungen beim Aufprall.
● Hohe Wertbeständigkeit durch lange Lebensdauer.
● Große Beständigkeit gegen Korrosion durch Oberflächenschutz auch an unzugänglichen Teilen.
● Hohe Oberflächengüte der Lackflächen und Chromteile durch
sorgfältige Aufbereitung des Untergrund
Sehen und gesehen werden
Die Sicht des Fahrers und die Erkennbarkeit des Fahrzeugs durch andere Verkehrsteilnehmer sind wichtige Kriterien für die aktive und passive Sicherheit.
Mercedes-Benz Fahrzeuge sind deshalb so konstruiert, dass der Fahrer die größtmögliche Rundumsicht hat, ohne dass dadurch die Steifigkeit der Fahrgastzelle beeinträchtigt wird. Außerdem sind sie durch andere Verkehrsteilnehmer bei allen Witterungsverhältnissen gut zu erkennen.
So sorgen z. 8. Halogen-Haupt- und Nebelscheinwerfer für eine optimale Ausleuchtung der Fahrbahn. - Profilierte Rückleuchten mit einer integrierten Nebelschlussleuchte in der linken Rückleuchte (nicht in allen Länderausführungen), garantieren eine gute Erkennbarkeit bei allen Witterungsverhältnissen.
Ein Warnsummer für nicht ausgeschaltetes Hauptlicht erinnert den Fahrer beim Öffnen der Tür daran, das Licht abzuschalten, falls dies vergessen sein sollte. Ein Entleeren und im Extremfall eine Zerstörung der Batterie wird dadurch verhindert.
Parallellaufende Scheibenwischer, Schmutzabweisende Regenleisten, die Seiten- und Heckscheibe weitgehend frei von Verunreinigungen halten und eine heizbare Heckscheibe (nicht bei Roadsterverdeck) bieten dem Fahrer eine ausgezeichnete Rundumsicht auch bei schlechten Witterungsverhältnissen.
Innere Sicherheit
Der gesamte Fahrzeuginnenraum ist so gestaltet, dass er Verletzungsgefahren beim Aufprall weitgehend mindert. So ist z. B. die Armaturenanlage gepolstert und in ihrer Nachgiebigkeit den Belastungsmöglichkeiten des menschlichen Körpers angepasst.
Das Sicherheitslenkrad mit Pralltopf und Polsterplatte vermindert Verletzungen am Brustkorb beim Aufprall. Weitere Details, die zum hohen Standard der inneren Sicherheit unserer Fahrzeuge beitragen sind:
● Umschäumte Tür- und Dachpfosten
● Serienmäßige Automatik-Sicherheitsgurte mit Schloss am Sitz
● Ideale Sicht aus dem Fahrzeug und gute Erkennbarkeit des Fahrzeuges
durch andere Verkehrsteilnehmer gewährleisten ein hohes Maß an Sicherheit.
● Warnsummer für nicht abgeschaltetes Hauptlicht verhindert ein Entleeren der Batterie.
● Gute Sicht bei allen Witterungsverhältnissen. Ausgezeichnete
Sicht nach allen Seiten, die auch durch schlechte Witterungseinflüsse nicht beeinträchtigt wird.
● Energieabsorbierende Verkleidungen im Fahrgastraum mindern Verletzungen bei Unfällen.
● in Höhe und Neigung verstellbare Kopfstützen
● Ein mit Polyurethan umschäumter Schalthebel sowie
● eine in den Fußraum verlegte Feststellbremsbetätigung
Sicherheit
Rückenlehnenverriegelung
Die Rückenlehnen der Vordersitze sind gegen ein unbeabsichtigtes Vorklappen durch einen Sperrhaken gesichert; die Entriegelung erfolgt bei den SL-Typen mechanisch durch einen Hebel, der seitlich in den Rückenlehnen angebracht ist. Bei den SLC-Typen erfolgt die Entriegelung entweder automatisch beim Öffnen der Tür oder durch Betätigung eines Knopfes in den Fondseitenteilen.
Fahrer- und Beifahrersitz sind serienmäßig mit Automatik-Sicherheitsgurten und Kopfstützen ausgerüstet. Die Befestigung des Gurtschlosses am Sitz gewährleistet dabei eine optimale Gurtführung und trägt wesentlich zur Erleichterung des Gurtanlegens bei. Durch die Spannrolle passt sich der Gurt jeder Körpergröße an, ohne dabei zu beengen oder die Bewegungsfreiheit der Passagiere einzuengen. Nur bei Notbremsungen oder Unfällen blockiert der Gurt und verhindert ein Vorschnellen des Körpers.
Türschlösser
Die Festigkeit der Zapfenschlösser in Wagenlängs- und -querrichtung übertrifft die gesetzlichen Vorschriften erheblich. Trifft der Türgriff auf ein seitliches Hindernis, so wird durch das System der Zugbetätigung ein ungewolltes Aufspringen der Tür verhindert. Bei einem Seitenaufprall verhindert der Masseausgleich im Griff-Schloss-Bereich ein unbeabsichtigtes Öffnen.

Die Türgriffe und Schlösser bleiben nach einem Unfall funktionsfähig.
Verbandkasten
Der Verbandkasten ist im Innenraum so integriert, daß er für die Passagiere im Notfall gut zugänglich ist.
Kraftstoffbehälteranordnung
Aus Sicherheitsgründen ist der Kraftstoffbehälter über der Hinterachse angeordnet. Er liegt somit außerhalb der hinteren Knautschzone und ist deshalb bei Auffahrunfällen weitgehend geschützt.
● Stabile und komfortable Rückenlehnenverriegelung.
● Automatik-Sicherheitsgurte mit Gurtschloss am Sitz = optimale Gurtführung, keine Einschränkung der Bewegungsfreiheit, einfache Einhandbedienung.
● Türschlösser mit hoher Festigkeit und Sicherheitstürgriffe verhindern, dass Türen beim Unfall aufspringen und Insassen heraus geschleudert werden.
● Gut erreichbarer Verbandkasten, der auch durch zu Hilfe eilende Passanten leicht erreichbar ist.
● Kraftstoffbehälter außerhalb der Knautschzone verringert Beschädigungs- und Brand- oder Explosionsgefahr.
